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21.10.2021

Klimaschutzpläne für Glasgow-Gipfel ungenügend: Regierungen planen doppelt so hohe fossile Verbrennung

Auf dem 26. Weltklimagipfel, der Conference of the Parties, COP 26, wird ab 31. Oktober 2021 erstmals gemeinsam evaluiert, wie weit die beteiligten Staaten mit ihren Klimaschutzplänen seit dem Pariser Abkommen von 2015 sind. Die eingereichten Pläne sind jedoch mehr als ungenügend, die fossilen Emissionen führen sogar zur Überschreitung der 2-Grad-Grenze der Erdhitzung.

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07.10.2021

UN Biodiversitätsgipfel: Wird Kunming zum Paris des Artenschutz?

Während der Klimaschutz als globale Aufgabe zumindest angenommen ist, sieht es um den Schutz der Artenvielfalt weniger gut aus. Dabei gelingt die Lösung der beiden zusammenhängenden Krisen nur gemeinsam. Der diesjährige Gastgeber China könnte ein Scheitern des Weltgipfels zur Biodiversität verhindern – ein Vertrag von Kunming die gleiche Bedeutung wie der von Paris bekommen.

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04.10.2021

Hoch klimaschädliche Methanemissionen mit Methanabgabe reduzieren

Erdgas gilt als weniger klimaschädlich zur Strom-, Wärme- und Industrieproduktion und somit als Brückentechnologie. Doch die Emissionen durch Leckagen entlang der Lieferkette sind zu hoch und Methan ist 28 mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Maßnahmen gegen Methanverluste sind daher besonders schnell wirksam. Mit der Einführung einer Abgabe auf Methan ähnlich dem CO2-Preis ließen sich diese Emissionsreduzierungen schneller erreichen, zeigt eine neue Studie.

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24.09.2021

Globaler Klimastreik zum Achten

Weltweit finden am 24. September 2021 wieder Klimastreiks statt. In 80 Ländern haben Gruppen von Fridays for future Streiks organisiert, 1400 sollen es sein. In Deutschland sind allein 472 Aktionen angemeldet. Die Klimastreikbewegung hat viel bewegt und erreicht, dass die Bundestagswahl 2021 zur Klimawahl geworden ist. Von Architects bis Scientists for future widmen sich viele Berufsgruppen der Eindämmung der systembedingten Mehrfachkrise.

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22.09.2021

Scheinlösungen führen nicht zu mehr Klimaschutz

Viele technische und konzeptionelle Innovationen werden als Lösungen der Klimakrise dargestellt, vor allem, wenn sie im industriellen Maßstab umgesetzt würden. Dabei zeigt sich, dass mit ihnen ein erheblicher Ressourcenverbrauch verbunden ist, sie oft nicht dezentral und autark sondern nur mit viel Kapital umgesetzt werden können und ressourcenintensive und ungerechte Verhältnisse erhalten statt zu verändern. Eine Gruppe von Initiativen und Organisationen hat derartige "Scheinlösungen" mit wissenschaftlicher Kritik verbunden.

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16.09.2021

Die leichte Entscheidung bei der Klimawahl

Die Bundestagswahl 2021 gilt inzwischen als Schicksalswahl, als Klimawahl, als letzte Möglichkeit, eine Bundesregierung für die entscheidenden Schritte zur schnellen und wirksamen Reduktion der Emssionen in Deutschland und darüber hinaus mitzubestimmen. Wer bis jetzt noch nicht weiß, welche Parteien dazu am besten beitragen wollen und könnten, kann verschiedene Wahlhelfer*innen bemühen.

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06.09.2021

Die Klimakrise verschärft die soziale Ungleichheit – auch hierzulande

Haushaltseinkommen und Ernährungsausgaben sind ungleich verteilt

Unter den Folgen des Klimawandels und der Anpassung an die Erderhitzung leiden die ärmeren Bevölkerungsschichten am meisten – sowohl gesundheitlich, gesellschaftlich und ökonomisch. Obwohl ihr ökologischer Fußabdruck am geringsten ist, trifft sie diese Ungerechtigkeit nicht nur in den stark betroffenen Ländern des Südens, sondern auch in den reichen Ländern des Nordens. Für Deutschland hat das eine Studie von FÖS und Öko-Institut für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gezeigt.

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03.09.2021

Ökologisch und sozial gerechte Politik mit Transformationskabinett, Bürgerräten und Kooperation

Schema der Gestaltung neuer politischer Strukturen, die transformativer als bisher wirken

Die notwendige Wende zu einer konsequenten Klimaschutzpolitik, die gleichzeitig sozial verträglich ist, braucht neue effektive politische Strukturen. Am besten lässt sich dieser gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel mit einem echten "Transformationskabinett" bewältigen, in dem alle Ministerien mitarbeiten. Dazu sollten Bürgerräte und Kommissionen nach gesellschaftlichen Kompromissen suchen und Sozial- und Umweltverbände langfristig kooperieren. Das sind die Empfehlungen von Wissenschaftler*innen von IÖW und OSF für die so genannte "Just Transition".

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30.08.2021

Geschäftsmodelle der Zukunft nutzen Vielfalt als Konzept

Gummibaum im Topf

Die Klimakrise lässt sich nur begrenzen, wenn Unternehmen klima- und ressourcenschonend wirtschaften – und das gilt auch für die Arten- und die soziale Krise. Die Politik steht unter Druck, die entsprechenden Randbedingungen zu setzen. Produktion und Handel ohne Klima- und Ressourcenbilanz könnte bald seine Berechtigung verlieren – nicht nur moralisch. Denn das Festhalten an bisherigen Geschäftsmodellen erhöht zunehmend das Risiko des Scheiterns. Für zukunftsfähige Unternehmen ist Vielfalt deswegen eine notwendige Ressource zu Erneuerung und Risikominimierung, sagt die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Alexandra Palzkill-Vorbeck im factory-Interview.

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20.08.2021

UNICEF-Länderranking der Gefahren für Kinder durch die Klimakrise

Weltkarte der Länder mit den höchsten Risiken für Kinder durch den Klimawandel

Eine Milliarde Kinder, fast jedes zweite weltweit, ist innerhalb seines Lebens durch die Auswirkungen des Klimawandels mindestens einmal "extrem stark gefährdet". Laut Klima-Riskio-Index sind die Länder West- und Zentralafrikas die gefährlichsten Lebensräume, die Verursacher-Länder des Nordens liegen bis auf die USA eher im hinteren Drittel der 163 Länder umfassenden Aufstellung. Die 33 "gefährlichsten" Länder für Kinder verursachen nur neun Prozent der weltweiten Emissionen.

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