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    News

    19.07.2020

    Zukunft Für Alle-Kongress mit über 200 Veranstaltungen zu Utopien und Transformation

    Wie sehen Wirtschaft und Gesellschaft in einer Zukunft für alle aus, in der Ressourcen ökologisch und fair genutzt und dabei Menschen, Natur und Klima nicht länger überfordert werden? In über Workshops und 20 Podiumsdiskussionen sollen konkrete Utopien für das Jahr 2048 entwickelt werden. Ziel ist es, eine Zukunft zu entwerfen, die die Bedürfnisse aller Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Lebensgrundlagen erhält. Für den Kongress Ende August startet jetzt die Anmeldung.

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    14.07.2020

    Lieferkettengesetz: Unternehmen müssen ihre globale Produktion sozial und menschengerecht gestalten

    Seit vielen Jahren sind die Arbeits- und Umweltbedingungen in der globalen Lieferketten der Kritik. Nach spektakulären Unfällen und Skandalen setzte die Regierung zunächst auf freiwillige Selbstverpflichtungen. In zwei Befragungsrunden sollte eine Auswahl von Unternehmen zeigen, wie sie Menschenrechte und soziale Mindeststandards in der Produktion einhält. Weil nur wenige Unternehmen ihren Sorgfaltspflichten nachkommen, soll sie ein bis 2021 zu schaffendes Lieferkettengesetz zur Einhaltung verpflichten.

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    09.07.2020

    Zukunftskommission Landwirtschaft: Die Kohlekommission der Agrarwende?

    Trecker pflügt Acker

    Die intensive Landwirtschaft steht seit langem in der gesellschaftlichen und umweltpolitischen Kritik. Die Proteste der Bauern gegen die Anwendung der EU-Düngemittelverordnung liegen noch nicht lange zurück, der Pestizideinsatz verringert Vogel- und Insektenbestand, jetzt stehen auch die Missstände bei der Tierhaltung im Fokus. Gefördert und überlebensfähig sind zur Zeit nur große Strukturen, die Verbraucherpreise diktiert der Handel. Eine Zukunftskommission soll nun die Aufgabe übernehmen, die Interessen von Erzeugern, Industrie, Verbrauchern und Umweltschutz unter den Augen der Wissenschaft zu einer zukunftsfähigen Agrarwende zusammen zu bringen. Nach der Kohlekommission kommt nun die Agrarkommission.

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    03.07.2020

    Bundestag beschließt Gesetze zum Kohleausstieg bis 2038: Für Pariser Klimaziele wäre ein Ende bis 2030 nötig

    Kohlekraftwerk Niederaußem

    Nach jahrelangem Streit hat das Parlament den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverbrennung und die Strukturförderung der Braunkohleregionen beschlossen. 40 Milliarden Euro sollen diese erhalten, 4,36 Milliarden die Kohlekonzerne, die Tagebaue und Kraftwerke noch weitere 18 Jahre betreiben können. Gemessen am deutschen Emissionsbudget müsste der Ausstieg jedoch spätestens bis 2030 abgeschlossen sein, um die Erderwärmung nicht weiter anzutreiben, sagt die Klimawissenschaft.

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    29.06.2020

    EU-Handelsabkommen Mercosur soll Fleischimporte und Automobilexporte verstärken, Menschenrechte aber nicht berücksichtigen

    Sechzig zivilgesellschaftliche und umweltpolitische Organisationen haben heute zum Stop des Mercosur-Abkommens mit den größten südamerikanischen Staaten aufgerufen, weil es zu mehr Fleischproduktion und Abholzung von mehr Regenwaldflächen führe. Im Gegenzug sollen die europäische Automobilindustrie mehr Fahrzeuge absetzen können. Die Bundesregierung will das Abkommen in der EU-Präsidentschaft 2020 voranbringen.

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    25.06.2020

    Nachhaltige Lösungen für die urbane Logistik: Lastenräder, Mikrodepots und urbane Produktion

    Lieferant mit Lastenrad in der Stadt

    Wenn die Verkehrswende in den Städten gelingen soll, muss auch der Lieferverkehr umweltfreundlicher werden. Zudem boomt der Online-Handel und hat durch die Coronakrise einen weiteren Schub erhalten. Dreihundert Expert*innen haben Logistik und Mobilität in der Stadt von morgen untersucht und sind anhand bereits praktizierter Lösungen und einem in vielen Städten stattfindenden "Copenhagenizing" zu einem Best-Practice-Szenario einer nachhaltigen Stadtlogistik gekommen. Technische Lösungen spielen dabei eine geringere Rolle, Cargobikes, Sharing und Urban Production dagegen die größere.

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    18.06.2020

    Ökobilanzen sind der erste Schritt für bessere Elektronikprodukte

    Sammlung alter Mobilfunktelefone

    Unternehmen verbessern häufig die Ressourceneffizienz der Produktion, um Energie und Rohstoffe und Abfall zu sparen, schauen aber zu wenig auf das Produktdesign selbst. Die Klimabilanz umfasst nicht das ganze Produktleben. Beispiel Smartphone: Wird die Lebenszeit des Geräts durch höheren Produktionsaufwand verlängert, verbessern sich die Ökobilanzen für Geräte, Unternehmen und Nutzer. Ressourcen werden optimal genutzt.

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    16.06.2020

    Deutsche sehen in Digitalisierung nach den Corona-Erfahrungen mehr Chancen für die Umwelt

    Ergebnissdarstellung des DBU-Umweltmonitors zu Digitalisierung und Umwelt

    Knapp 60 Prozent der Deutschen sehen im digitalen Wandel eine Chance für die Entwicklung von Gesellschaft und Umwelt. Ihre optimistische Einschätzung ist während der Coronakrise weiter gestiegen. Das ergaben zwei repräsentative Befragungen im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im März und im April 2020. Seit der letzten Befragung 2018 stehen die Bundesbürger*innen dem digitalen Wandel insgesamt positiver gegenüber. Rund drei Viertel der aktuell Befragten erwartet größere Umweltauswirkungen durch geringeres Verkehrsaufkommen - auch aufgrund neuer Mobilitätsformen oder weniger Geschäftsreisen durch Heimarbeit und Videokonferenzen.

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    09.06.2020

    Konjunkturprogramm muss für nachhaltige Wirkung nachgebessert werden, fordert das Wuppertal Institut

    Das am 3. Juni verabschiedete Konjunkturprogramm soll die durch Wirtschafts- und Coronakrise reduzierte deutsche Wirtschaftsleistung in den nächsten zwei Jahren wieder erhöhen. Allerdings drohen die Effekte zu verpuffen, wenn die Regierung sie nicht durch eine konsequente Klimaschutzpolitik begleitet. So fehlen wichtige Bereiche wie Investitionen in die Circular Econmy, die Energie- und Ressourceneffizienz, stellen die Wissenschaftler*innen des Wuppertal Instituts fest. Sie schlagen deswegen eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung vor.

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    23.04.2020

    Klimastreik goes online

    Schülerinnen beim Klimastreik in Dill

    Am 24. April findet der globale Klimastreik der Fridays-for-future-Bewegung erstmals weitgehend im Internet statt. Was auf der Straße begann und viele aufrüttelte, müsste online noch mehr erreichen – denn die Klimakrise wird auch dann noch bestehen, wenn die Coronakrise bewältigt ist. Und die Krisenbewältigung 2020 ist auch dafür entscheidend.

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