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    News

    21.10.2020

    Gut gemachte Klimaschutzpolitik ist auch sozial erfolgreich

    zwei Hände auf denen unterschiedlich große Fischstücke liegen.

    Mit dem Argument des "Sozialen" bleibt die Klimaschutzpolitik oft unter dem ökologisch und gesellschaftlich Notwendigen, um die Klima- und Wirtschaftskrise abzumildern. Gleichzeitig war die Klima- und Energiepolitik bisher oft nicht optimal, was die sozialen Folgen angeht. Individuelle Lebensqualität, Verteilung des Wohlstands und  lokaler Zusammenhalt waren betroffen. Dass das nicht so sein muss und eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik beide Seiten bedient, zeigt eine akutelle Studie.

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    17.10.2020

    Die Reparatur als Ressourcenschützer

    Zum Internationalen Reparaturtag machen Reparaturinitiativen auf die Bedeutung des Reparierens und des Rechts darauf aufmerksam – vor allem auch in Zeiten der Coronakrise und der Klimakrise. Das Motto "Repair is esential" gilt sowohl für private wie gewerblich genutzte Geräte.

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    13.10.2020

    Wie Deutschlands Energiesystem bis 2035 CO2-neutral und das 1,5-Grad-Ziel erreicht werden kann

    Grafik mit CO2-Emissionspfaden zur Einhaltung des deutschen 1,5-Grad-Budgets bis 2035

    In einer neuen Studie zeigt das Wuppertal Institut, mit welchen Eckpunkten Deutschland seinen Beitrag für die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels erreichen könnte. Zentral notwendig dafür sei ein klimaneutrales Energiesystem bis 2035, das zwar sehr ambitioniert, aber grundsätzlich machbar sei, wenn alle aus heutiger Sicht möglichen Strategien gebündelt werden. Für die Treibhausgasneutralität bis 2050 müssten viele Maßnahmen jedoch vorgezogen und intensiviert werden.

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    09.10.2020

    Artenverlust wirkt direkt auf das Leben der Menschen

    Luftbild verschiedener Pflanzentestfelder im Jena Experiment.

    Was hat der Artenschutz oder vielmehr der Artenverlust mit dem Leben der Menschen zu tun? Wie groß die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren und Lebewesen ist, kann doch wohl kaum in relevanter Weise die Welt der Menschen beeinträchtigen, wenn sie nicht gerade von einzelnen Arten leben, denken sicher noch die meisten. Doch neben Ernährung und Wasserversorgung sind sogar Baustoffe und Energieträger vom aktuellen Artenverlust betroffen – und damit unmittelbar das Leben der Menschen. Das belegt das "Jena Experiment", eines der größten Experimente zur Biodiversität. Mit der jüngsten Veröffentlichung zeigt es, dass Leistungen einzelner Pflanzen nur durch die komplexen Wechselwirkungen des gesamten Systems zustande kommen.

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    15.09.2020

    UN-Ziele zur Biodiversität: Nach zehn Jahren keines der Ziele erreicht

    Vom Aussterben bedrohter Frosch, lateinischer Name Boophis ankaratra

    In der letzten Woche hatte es schon der 13. Living Planet gezeigt: Die biologische Vielfalt schrumpft rasant, der Artenbestand reduziert sich. Mit konkreten Zielen wollte die UN den Rückgang begrenzen. Eine Bestandsaufnahme zeigt jetzt, dass keines davon erreicht wurde. Damit sinkt die Widerstandsfähigkeit gegen Pandemien wie durch Corona weiter, während die Gefahr für die natürlichen Ernährungsgrundlagen steigt. Doch noch wäre eine Trendwende zu schaffen, heißt es.

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    08.09.2020

    Digitalisierung entkoppelt Wirtschaftswachstum bislang nicht vom Energieverbrauch

    Springteufel aus einer Box

    Die Digitalisierung gilt als Hoffnungsträger für einen technologiebedingten Wandel, der gleichzeitig auch dem Klimaschutz genügt. Eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsförderung (IÖW) zeigt, dass die Digitalisierung bisher eher zu mehr als weniger Energieverbrauch führt. Digitalisierung müsse viel mehr im Rahmen einer sozial-ökologischen Transformation erfolgen, fordern die Wissenschaftler*innen.

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    25.08.2020

    CO2-Bilanzierungstool ecocockpit in neuer Version online

    Mitarbeiterin vor Bildschirm mit CO2-Bilanzierungstool ecocockpit

    Vor der Veränderung steht die Analyse: Wer in Unternehmen oder Organisation mehr Klimaschutz erreichen will, muss wissen, wo die größten Emissionsquellen sind. Betriebliche CO2-Bilanzierungsinstrumente werden dazu inzwischen viele angeboten, oft jedoch scheuen die Anwender*innen Aufwand und Datenerhebung. ecocockpit, das webbasierte Online-Tool der Effizienz-Agentur NRW, ermöglicht in wenigen Schritten eine kostenfreie erste CO2-Bilanz für Standorte, Prozesse und Produkte, die entsprechend vertieft werden kann. In der neuen Version ist das jetzt noch detaillierter möglich.

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    13.08.2020

    Hamburger Reallabor untersucht CO2-freie urbane Wärmeproduktion

    Konzept IW3 in Hamburg

    Die Wärmeproduktion ist einer der größten Energieverbraucher und somit Klimawandeltreiber – nicht nur in Deutschland. Die Wärmewende soll die Umstellung auf erneuerbare Energie- und Wärmequellen bringen, kommt jedoch nur lokal wirklich voran. In Hamburg startet jetzt der Versuch, Windkraft und Solarthermie mit einer Geothermieanlage zu verbinden und Nutzung und Betrieb in Form eines genannten Reallabor in echten Haushalten zu untersuchen.

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    28.07.2020

    Klimaschutz: Wer nicht schneller und mehr reduziert, überlässt die Schulden zukünftigen Generationen

    Schlange und Apfel

    Künftige Generationen in Industrieländern werden die Hauptlast der Kosten der Klimagerechtigkeit zu tragen haben, wenn die Staaten ihre Klimaschutzmaßnahmen nicht deutlich erhöhen, um das 1,5-Grad-Ziel von Paris zu erreichen. Bisher reichen die Pläne für eine Kohlendioxid-Entfernung nicht für die globalen Ziele aus. China, EU und die USA müssten in den nächsten zehn Jahren zwei bis dreimal mehr Emissionen reduzieren.

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    24.07.2020

    Corona-Folgen: Neue Arbeits- und Zeitmodelle für mehr Ressourcenschonung

    Katze auf Schreibtisch vor Computer

    Während des ersten Corona-Lockdowns haben viele büroarbeitende Angestellte ein anderes Arbeitsleben kennengelernt: kein Pendeln ins Büro, dafür Videokonferenzen, Selbstorganisation und Care-Arbeit zuhause. Viele Arbeitgeber wollen auch in Zukunft mehr auf Home-Office setzen. Die Chancen für einen stärkeren Ressourcen- und Klimaschutz sind nicht unerheblich. Wissenschaftlerinnen des Wuppertal Instituts fordern in einem Diskussionspapier dafür neue Arbeits- und Zeitmodelle. Sie nehmen Zeit als Ressource und Ressourcenfaktor in den Fokus.

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