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    News

    11.05.2016

    Nachhaltige Geldanlagen boomen

    Zeche Ewald in Herten vor Sonnenuntergang

    Divestment, der finanzielle Ausstieg aus den fossilen Energien, scheint allmählich zu greifen. Abgezogene Mittel landen offenbar zunehmend in Geldanlagen, die auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen, wie der Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2016 zeigt. Zudem entscheiden sich immer mehr private wie institutionelle Anleger bewusst gegen konventionelle Rendite-Versprechen.

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    10.05.2016

    Handel 4.0 und Slow-Retail: Nachhaltigkeit braucht beides

    Paketbote mit Paketen auf Sackkarre und Schulter

    Zehn Prozent der Handelsumsätze werden mittlerweile über Online-Bestellungen generiert, der Einzelhandel folgt bei der Digitalisierung zunehmend dem Industrie 4.0-Modell. Demgegenüber stehen leer stehende Läden in verödenden Innenstädte, aber auch eine neue Slow-Retail-Kultur und Späties und Dorfläden.

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    06.05.2016

    Steuern müssen nachhaltig werden

    Verkehrszeichen für Fußgänger und Radfahrer

    Die Steuereinnahmen sprudeln in Deutschland kräftig. Die jüngste Steuerschätzung des Finanzministeriums verheißt 42,4 Milliarden Euro mehr für Bund, Länder und Kommunen bis 2020. Das lässt Platz für eine zukunftsfähige Steuerreform, mit der sich ökonomische Anreize für einen nachhaltigen Wirtschaftswandel schaffen lassen.

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    04.05.2016

    Maßnahmenkatalog für den Klimaschutzplan 2050 vom Umweltbundesamt

    Potsdam 1990

    Die Bundesregierung erarbeitet bis Juni 2016 den »Klimaschutzplan 2050«.Das Umweltbundesamt (UBA) hat aus diesem Anlass in einem neuen Positionspapier Vorschläge erarbeitet, wie der notwendige und umfassende Transformationsprozesses hin zu einem treibhausgasneutralen Deutschland ausgestaltet werden kann.

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    03.05.2016

    Das Ende von TTIP ist nah

    Mann hält Schild auf Anti-TTIP-Demo in Hannover mit Aufdruck "Gib TTIP keine Chance"

    Die am Montag dieser Woche veröffentlichten internen TTIP-Dokumente bestätigen alle Befürchtungen der Gegner des Handelsabkommens zwischen EU und USA. Selbst rückwirkend könnten Umwelt- und Sozialstandards ausgehebelt werden. Offenbar sollte die EU mehr Autos exportieren können und dafür im Gegenzug höhere Toleranzwerte für Gifte in Nahrungsmitteln und Kosmetika zulassen.

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    29.04.2016

    Ab heute lebt Deutschland auf Pump

    Heute ist der Earth Overshootday 2016 für Deutschland und die deutsche Bevölkerung hat rechnerisch die natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zustehen. Damit trägt Deutschland ganz erheblich zur weltweiten Übernutzung bei: Würden alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Planeten notwendig, um den Bedarf an Ressourcen zu decken. Der globale Erdüberlastungstag wird im August erwartet.

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    28.04.2016

    Die Handelsabkommen CETA UND TTIP gefährden europäische Umwelt- und Verbraucherschutzstandards

    Hornlose Rinder, Gen-Lachs sowie gentechnisch veränderte Nahrungspflanzen könnten mit TTIP und CETA auch nach Europa kommen. Denn die umstrittenen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA und Kanada bedrohen die strengen europäischen Regeln zum Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen. Zu diesem Ergebnis kommt der heute von Greenpeace veröffentlichte Report „Wer CETA und TTIP sät, wird Gentechnik ernten“. Er vergleicht die Standards, Regularien und die Bedeutung der Gentechnik in der Landwirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks.

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    27.04.2016

    Die Welt zieht in die Städte: Urbanisierung nachhaltig gestalten

    Titel der Zusammenfassung des WBGU-Gutachtens 2016 zum UN-Gipfel Habitat III

    Wenige Tage nach der Unterzeichnung des Paris Abkommens hat der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein Gutachten vorgelegt, das die ressourcen- und klimarelevanten Auswirkungen der globalen Urbanisierung beschreibt – und Lösungen für ihre Begrenzung vorschlägt.

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    25.04.2016

    2015 erstmals mehr als 400 ppm CO2 in der Atmosphäre

    Es ist ein trauriger Rekord: Im Jahr 2015 lagen die Konzentrationen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an den beiden Messstationen des Umweltbundesamtes (UBA) auf der Zugspitze und auf dem Schauinsland im Jahresdurchschnitt zum ersten Mal über 400 ppm (parts per million = Teile pro Million). Zum Vergleich: Die CO2-Konzentration aus vorindustrieller Zeit lag bei etwa 280 ppm. Derzeit steigt die Konzentration von CO2 jedes Jahr um weitere zwei ppm an.

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    21.04.2016

    Kapitalismus verschärft Klimawandel

    Der freie Marktkapitalismus ist ein Kernproblem des Phänomens Klimawandel. Diese Ansicht vertritt Stephen Bradberry, Exekutivdirektor des Alliance Institute in New Orleans. Denn Kapital-Diktate verschärfen negative Auswirkungen von Katastrophen oder ermöglichen diese überhaupt erst, wie er im Rahmen der "Europäischen Toleranzgesprächen 2016" besonders anhand der Beispiele des Hurrikans Katrina und des Öldesasters auf der Deepwater Horizon illustrieren wird. Im Gespräch mit pressetext betont er, dass übertriebene freie Marktwirtschaft und deren Folgen auch für aktuelle Migrationsbewegungen in Richtung Europa mitverantwortlich sind.

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