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    News

    03.11.2016

    Klimakonferenz COP22: Deutsch-marokanische Verhältnisse

    Marokko zeigt sich als Gastgeber des UN-Klimagipfeltreffens in Marrakesch besonders am Ausbau erneuerbarer Energie interessiert. Dass die Anlagen von Siemens im widerrechtlich annektierten Nachbarland Westsahara gebaut werden, die Flüchtlinge seit 40 Jahren in Lagern leben müssen und die marokanische Königsfamilie an den Geschäften verdient, scheint niemanden zu stören.

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    31.10.2016

    Mit Science Fiction die Welt retten

    Fahrrad steht vor einer Wand, auf die Wand sind ein Mädchen und ein Junge gemalt, die auf dem Fahrrad fahren.

    Das Problem der Menschen scheint gegenwärtig zu sein, dass sie sich eine bessere Welt als die, in der sie leben, kaum vorstellen können. Ihre Vorstellungskraft wird betäubt von der Hyperrealität eines Donald Trump, von nationalistischen Versprechungen, von Reality-Shows. Erfolgreiche Transformationsbewegungen benötigen jedoch eine Vorstellbarkeit des Fiktionalen. Die lässt sich wiedererlernen – und damit die Kreativität für gemeinschaftliche Lösungen entwickeln, sagt der Philosoph Alan N. Shapiro.

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    28.10.2016

    Das System Erde ist fast ausgebrannt

    Der Living Planet Report 2016 zeigt erneut alarmierende Daten: Die Menschheit verbraucht inzwischen 60 Prozent mehr, als die Erde regenerieren kann. Bis 2020 werden die Wildtier-Bestände um fast 70 Prozent seit 1970 geschrumpft sein. Einzige Chance, den Burn-Out zu verhindern, ist die konsequente Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsagenda und des Pariser Klimaschutzabkommens.

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    26.10.2016

    Grüne Gründer im StartGreen Award 2016: Jetzt abstimmen!

    Die besten Gründer und Ideen des Jahres im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit lassen sich noch wenige Tage im Public Voting mitbestimmen.

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    25.10.2016

    Europäische und Nationale Ressourcen-Foren vom 9. bis 11. November in Berlin

    Ressourcenschonung ist Klimaschutz von der Wiege an. Für die nationale und die europäische Gemeinschaft rund um Ressourceneffizienz und den Ressourcenschutz veranstaltet das Umweltbundesamt zwei Foren in Berlin.

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    24.10.2016

    UN-Habitat III-Konferenz mit neuer urbaner Agenda ohne echte Beteiligung – aber mit Chancen

    Alle zwanzig Jahre gibt es die UN-Siedlungskonferenz. Ihre Wirkung für die ökologisch-soziale Entwicklung hätte an die der Klimakonferenz in Paris anschließen können. Doch die Chance einer ressourcenschonenden und sozial gerechten Stadtplanungs-Agenda hat die Politik verpasst – mangels ihrer eigenen Teilnahme und Bürgerbeteiligung in der New Urban Agenda.

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    20.10.2016

    CO2-Steuern würden Emissionen und Ungleichheit senken

    Gießkanne mit Gras

    Wachsende Ungleichheit ist eine der größten Hürden einer nachhaltigen Entwicklung – neben dem ungebremsten CO2-Ausstoß. Eine ökologische Steuerreform, die Kohlenstoffdioxid besteuert, würde für mehr Gerechtigkeit und Klimaschutz sorgen – wenn sie die Einkommenssteuer senkt.

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    11.10.2016

    Investoren haben 26,7 Millionen Hektar Land übernommen

    Karte von Zielländern für Investitionen in Landwirtschaftliche Flächen

    Seit dem Jahr 2000 sind weltweit 26,7 Millionen Hektar Agrarflächen in die Hand von Investoren übergegangen. Rund zwei Prozent des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens sind damit in ihrem Besitz. Aus Europa stammen die größten Investitionen.

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    07.10.2016

    Preise für Ackerboden explodieren – Flächenversiegelung nimmt weiter zu

    Dreschmaschinen

    Die Preise für Ackerland in Deutschland explodieren weiter: In den letzten 10 Jahren haben sich der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke mehr als verdoppelt. Und das Ziel der Bundesregierung im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, bis 2020 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 Hektar pro Tag zu verringern, ist immer noch in weiter Ferne – in Nordrhein-Westfalen nahm der Wert für neu versiegelte Flächen im letzten Jahr sogar wieder zu.

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    28.09.2016

    Unternehmen berichten zu wenig über ihre Lieferanten

    Die Ergebnisse des diesjährigen Rankings der Nachhaltigkeitsberichte von IÖW und future wurden auf der CSR-Tagung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgestellt: Selbst die Vorbilder sind nicht transparent genug bei den Informationen zu ihren Lieferanten. Dabei gilt ab 2017 die Pflicht zum CSR-Bericht – zumindest für große börsennotierte Unternehmen.

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