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    News

    28.04.2016

    Die Handelsabkommen CETA UND TTIP gefährden europäische Umwelt- und Verbraucherschutzstandards

    Hornlose Rinder, Gen-Lachs sowie gentechnisch veränderte Nahrungspflanzen könnten mit TTIP und CETA auch nach Europa kommen. Denn die umstrittenen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA und Kanada bedrohen die strengen europäischen Regeln zum Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen. Zu diesem Ergebnis kommt der heute von Greenpeace veröffentlichte Report „Wer CETA und TTIP sät, wird Gentechnik ernten“. Er vergleicht die Standards, Regularien und die Bedeutung der Gentechnik in der Landwirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks.

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    27.04.2016

    Die Welt zieht in die Städte: Urbanisierung nachhaltig gestalten

    Titel der Zusammenfassung des WBGU-Gutachtens 2016 zum UN-Gipfel Habitat III

    Wenige Tage nach der Unterzeichnung des Paris Abkommens hat der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein Gutachten vorgelegt, das die ressourcen- und klimarelevanten Auswirkungen der globalen Urbanisierung beschreibt – und Lösungen für ihre Begrenzung vorschlägt.

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    25.04.2016

    2015 erstmals mehr als 400 ppm CO2 in der Atmosphäre

    Es ist ein trauriger Rekord: Im Jahr 2015 lagen die Konzentrationen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an den beiden Messstationen des Umweltbundesamtes (UBA) auf der Zugspitze und auf dem Schauinsland im Jahresdurchschnitt zum ersten Mal über 400 ppm (parts per million = Teile pro Million). Zum Vergleich: Die CO2-Konzentration aus vorindustrieller Zeit lag bei etwa 280 ppm. Derzeit steigt die Konzentration von CO2 jedes Jahr um weitere zwei ppm an.

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    21.04.2016

    Kapitalismus verschärft Klimawandel

    Der freie Marktkapitalismus ist ein Kernproblem des Phänomens Klimawandel. Diese Ansicht vertritt Stephen Bradberry, Exekutivdirektor des Alliance Institute in New Orleans. Denn Kapital-Diktate verschärfen negative Auswirkungen von Katastrophen oder ermöglichen diese überhaupt erst, wie er im Rahmen der "Europäischen Toleranzgesprächen 2016" besonders anhand der Beispiele des Hurrikans Katrina und des Öldesasters auf der Deepwater Horizon illustrieren wird. Im Gespräch mit pressetext betont er, dass übertriebene freie Marktwirtschaft und deren Folgen auch für aktuelle Migrationsbewegungen in Richtung Europa mitverantwortlich sind.

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    20.04.2016

    Studie: TTIP bringt für Österreichs Landwirtschaft nur Nachteile

    Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP würde sich negativ auf den Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor in Österreich auswirken und das Bauernhofsterben beschleunigen. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) und der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) zu den Beschäftigungseffekten des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU, die am Mittwoch in Wien präsentiert wurde. 

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    19.04.2016

    Handelspolitik könnte nachhaltig sein – wird sie mit TTIP, CETA und Co. aber kaum

    Modell eines Globus mit Handelswegen

    Konsequente Einhaltung von Menschen- und Umweltrechten bei Produktion und Vertrieb, das wäre ein Standard, der nachhaltige Handelsabkommen lohnenswert machen würde. Selbst die 2015 veröffentlichten UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) ließen sich mit solchen durchsetzen. Doch die aktuellen Freihandelsabkommen haben ganz andere Ziele.

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    18.04.2016

    "Bei Nachhaltigkeit geht es um Gerechtigkeit"

    Uwe Schneidewind

    Gesellschaftliche Gerechtigkeit – nicht nur national – sondern global und über künftige Generationen, als radikales Prinzip für den notwendigen Wandel zu sehen, dafür steht der Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Jetzt erhält er dafür den B.A.U.M.-Umweltpreis.

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    14.04.2016

    Die Kosten der Tschernobyl-Katastrophe sind noch höher als bisher gedacht

    Die volkswirtschaftlichen Schäden der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren sind deutlich höher als bislang berechnet. Der Wohlfahrtsverlust liegt bei bis zu sechs Prozent der Jahreswirtschaftsleistung, wenn man die negativen psychischen Langzeitfolgen der ukrainischen Bevölkerung berücksichtigt und in Geldwert umrechnet. Zu diesem Schluss kommen Forscher des ifo Instituts und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

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    12.04.2016

    Speicherkraftwerke aus alten Akkus

    Twike vor Baum

    In einem alten Akku steckt noch eine Menge Saft: Wenn bei einem Elektroauto nach fünf bis sieben Jahren ein Akku-Tausch nötig wird, fasst die alte Batterie noch gut 70 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Zu wenig, um in einem Tesla S oder BMW i3 weiter Dienst zu tun, zu viel, um zum alten Eisen zu gehören: Nach einer neuen Studie von BEE (Bundesverband Erneuerbare Energien) und Deutscher Messe AG, Hannover, können diese alten Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2025 mit 25 Gigawattstunden (GWh) etwa genauso viel Strom zur Verfügung stellen wie die Hälfte aller deutschen Pumpspeicher-Kraftwerke. Voraussetzung: Der Markt für Elektromobilität muss in Deutschland endlich in Schwung kommen.

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    07.04.2016

    Ist eine Steuerbegünstigung für Dieselkraftstoffe noch sinnvoll?

    Die Mineralölsteuer für Diesel ist in Deutschland mit 47,04 ct/L  gegenüber Ottokraftstoffen mit 65,45 ct/L deutlich günstiger. "Steuern sparen, Diesel fahren" ist daher ein gewichtiges Argument für den Autokauf. Doch ist diese staatlich Förderung von Dieselmotoren noch eine gute Idee? Dieselfahrzeuge werden immer größer und Schwerer – und bremsen Klimaschutz und den Ausbau sauberer Verkehrsformen. Greenpeace hat die CO2-Bilanz von Dieselwagen von Wissenschaftlern des Wuppertal Institut untersuchen lassen.

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