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    News

    03.09.2021

    Ökologisch und sozial gerechte Politik mit Transformationskabinett, Bürgerräten und Kooperation

    Schema der Gestaltung neuer politischer Strukturen, die transformativer als bisher wirken

    Die notwendige Wende zu einer konsequenten Klimaschutzpolitik, die gleichzeitig sozial verträglich ist, braucht neue effektive politische Strukturen. Am besten lässt sich dieser gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel mit einem echten "Transformationskabinett" bewältigen, in dem alle Ministerien mitarbeiten. Dazu sollten Bürgerräte und Kommissionen nach gesellschaftlichen Kompromissen suchen und Sozial- und Umweltverbände langfristig kooperieren. Das sind die Empfehlungen von Wissenschaftler*innen von IÖW und OSF für die so genannte "Just Transition".

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    30.08.2021

    Geschäftsmodelle der Zukunft nutzen Vielfalt als Konzept

    Gummibaum im Topf

    Die Klimakrise lässt sich nur begrenzen, wenn Unternehmen klima- und ressourcenschonend wirtschaften – und das gilt auch für die Arten- und die soziale Krise. Die Politik steht unter Druck, die entsprechenden Randbedingungen zu setzen. Produktion und Handel ohne Klima- und Ressourcenbilanz könnte bald seine Berechtigung verlieren – nicht nur moralisch. Denn das Festhalten an bisherigen Geschäftsmodellen erhöht zunehmend das Risiko des Scheiterns. Für zukunftsfähige Unternehmen ist Vielfalt deswegen eine notwendige Ressource zu Erneuerung und Risikominimierung, sagt die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Alexandra Palzkill-Vorbeck im factory-Interview.

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    20.08.2021

    UNICEF-Länderranking der Gefahren für Kinder durch die Klimakrise

    Weltkarte der Länder mit den höchsten Risiken für Kinder durch den Klimawandel

    Eine Milliarde Kinder, fast jedes zweite weltweit, ist innerhalb seines Lebens durch die Auswirkungen des Klimawandels mindestens einmal "extrem stark gefährdet". Laut Klima-Riskio-Index sind die Länder West- und Zentralafrikas die gefährlichsten Lebensräume, die Verursacher-Länder des Nordens liegen bis auf die USA eher im hinteren Drittel der 163 Länder umfassenden Aufstellung. Die 33 "gefährlichsten" Länder für Kinder verursachen nur neun Prozent der weltweiten Emissionen.

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    18.08.2021

    So kann das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt werden

    Bild und Tabelle aus der Studie zur Ökologisierung der Industrieregion Ruhr

    Das Ruhrgebiet ist als industriell geprägter Ballungsraum, der schon einige Strukturwandel hinter sich hat, weltbekannt. Im Zuge der sich schneller entwickelnden Klimakrise stehen die Industrieregion und seine Bewohner*innen jedoch vor weiteren großen Herausforderungen. Eine Studie des Wuppertal Instituts hat untersucht, mit welchen Maßnahmen das Ruhrgebiet am besten zur bundesdeutschen Klimaneutralität beitragen – und attraktiver Lebensraum für Menschen und somit Vorbild für andere Industrieregionen sein kann.

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    13.08.2021

    Wer weiter die Kohleindustrie finanziert, ist mitverantwortlich

    Säulendiagramme der Kohleinvestitionen deutscher Banken

    Eigentlich sind dringend Investitionen in eine klimafreundliche Infrastruktur notwendig – stattdessen finanzieren Banken, Sparkassen, Versicherungen und Fonds weiterhin die besonders umwelt- und klimaschädliche Kohleindustrie. Die Erreichung der Pariser Klimaziele wird damit nahezu unmöglich gemacht. Eine neue Broschüre gibt einen Überblick, wer weiterhin die fossile Wirtschaft antreibt und was sich dagegen unternehmen lässt.

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    09.08.2021

    IPCC-Bericht: Für 1,5 Grad-Szenario müssen globale Emission in den nächsten zehn Jahren um die Hälfte fallen

    Der neue Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC macht klar, dass in den nächsten Monaten die wichtigsten Entscheidungen zur Emissionsbegrenzung fallen müssen – und diese bis 2030 umgesetzt sein müssen. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, wird die globale Durchschnittstemperatur schon innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 1,5 Grad ansteigen.

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    04.08.2021

    Das klimaschonende Bauen braucht mehr Innovationen

    Die Bauindustrie ist einer der größten Ressourcenverbraucher weltweit. Für einen wirksamen Klimaschutz muss dieser stark sinken. Neben alternativen Rohstoffen sind auch neue Ideen für ihren sparsamen, langlebigen und recyclinggerechten Einsatz gesucht. Das ReBau-Projekt zur Ressourcenwende in der Bauwirtschaft lädt Herstellende und Gestaltende ein, ihre Ideen bei der ReBau-Messe zu präsentieren.

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    29.07.2021

    Earth Overshoot Day: Die Menschheit verbraucht 1,74 Erden

    Grafik zur Entwicklung des Erdüberlastungstags von 1970 bis 2021

    Seit dem 29. Dezember 1970 ist der Ressourcenverbrauch der Menschen größer als nachwächst. Mit dem Erdüberlastungstag wird jährlich regelmäßig auf die wachsende Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde hingewiesen. Dieser "Welterschöpfungstag" rückt immer weiter nach vorn im Kalender, denn er zeigt an, dass sich ab diesem Tag die jährlich benötigten Ressourcen nicht mehr regenerieren. Zudem ist der Verbrauch von Ressourcen weltweit ungleich verteilt, mittlerweile sind die Folgen der Übernutzung aber auch in den Ländern des größten Verbrauchs sichtbar.

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    28.07.2021

    Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft im 21. Jahrhundert: Einblicke aus Forschung und Industrie

    Effiziente Ressourcennutzung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für den größten Teil des produzierenden Gewerbes immer noch herausfordernd – und mit Digitalisierung, Big Data und KI lässt sich die Ressourceneffizienz weiter verbessern. Im Webinar "Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft im 21. Jahrhundert: Einblicke aus Forschung und Industrie" zeigen Experten aus Wissenschaft und Praxis Lösungen auf.

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    27.07.2021

    Soziales Nachhaltigkeitsbarometer zeigt breite Zustimmung zu Energiewende und Verkehrswende

    Soziale Aspekte der Nachhaltigkeit in einer Befragung durch das Ariadne-Projekt des IASS

    Breiter Rückhalt für die Ziele der Energie- und Verkehrswende, aber zu wenig Tempo. Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometers 2021 hat als repräsentative Untersuchung die Bereitschaft, Bedenken und Beteiligung der Menschen in Deutschland zur Transformation untersucht. Die Ergebnisse und Entwicklung sind nicht nur für die Politik spannend.

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