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    News

    07.10.2021

    UN Biodiversitätsgipfel: Wird Kunming zum Paris des Artenschutz?

    Während der Klimaschutz als globale Aufgabe zumindest angenommen ist, sieht es um den Schutz der Artenvielfalt weniger gut aus. Dabei gelingt die Lösung der beiden zusammenhängenden Krisen nur gemeinsam. Der diesjährige Gastgeber China könnte ein Scheitern des Weltgipfels zur Biodiversität verhindern – ein Vertrag von Kunming die gleiche Bedeutung wie der von Paris bekommen.

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    04.10.2021

    Hoch klimaschädliche Methanemissionen mit Methanabgabe reduzieren

    Erdgas gilt als weniger klimaschädlich zur Strom-, Wärme- und Industrieproduktion und somit als Brückentechnologie. Doch die Emissionen durch Leckagen entlang der Lieferkette sind zu hoch und Methan ist 28 mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Maßnahmen gegen Methanverluste sind daher besonders schnell wirksam. Mit der Einführung einer Abgabe auf Methan ähnlich dem CO2-Preis ließen sich diese Emissionsreduzierungen schneller erreichen, zeigt eine neue Studie.

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    24.09.2021

    Globaler Klimastreik zum Achten

    Weltweit finden am 24. September 2021 wieder Klimastreiks statt. In 80 Ländern haben Gruppen von Fridays for future Streiks organisiert, 1400 sollen es sein. In Deutschland sind allein 472 Aktionen angemeldet. Die Klimastreikbewegung hat viel bewegt und erreicht, dass die Bundestagswahl 2021 zur Klimawahl geworden ist. Von Architects bis Scientists for future widmen sich viele Berufsgruppen der Eindämmung der systembedingten Mehrfachkrise.

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    22.09.2021

    Scheinlösungen führen nicht zu mehr Klimaschutz

    Viele technische und konzeptionelle Innovationen werden als Lösungen der Klimakrise dargestellt, vor allem, wenn sie im industriellen Maßstab umgesetzt würden. Dabei zeigt sich, dass mit ihnen ein erheblicher Ressourcenverbrauch verbunden ist, sie oft nicht dezentral und autark sondern nur mit viel Kapital umgesetzt werden können und ressourcenintensive und ungerechte Verhältnisse erhalten statt zu verändern. Eine Gruppe von Initiativen und Organisationen hat derartige "Scheinlösungen" mit wissenschaftlicher Kritik verbunden.

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    16.09.2021

    Die leichte Entscheidung bei der Klimawahl

    Die Bundestagswahl 2021 gilt inzwischen als Schicksalswahl, als Klimawahl, als letzte Möglichkeit, eine Bundesregierung für die entscheidenden Schritte zur schnellen und wirksamen Reduktion der Emssionen in Deutschland und darüber hinaus mitzubestimmen. Wer bis jetzt noch nicht weiß, welche Parteien dazu am besten beitragen wollen und könnten, kann verschiedene Wahlhelfer*innen bemühen.

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    06.09.2021

    Die Klimakrise verschärft die soziale Ungleichheit – auch hierzulande

    Haushaltseinkommen und Ernährungsausgaben sind ungleich verteilt

    Unter den Folgen des Klimawandels und der Anpassung an die Erderhitzung leiden die ärmeren Bevölkerungsschichten am meisten – sowohl gesundheitlich, gesellschaftlich und ökonomisch. Obwohl ihr ökologischer Fußabdruck am geringsten ist, trifft sie diese Ungerechtigkeit nicht nur in den stark betroffenen Ländern des Südens, sondern auch in den reichen Ländern des Nordens. Für Deutschland hat das eine Studie von FÖS und Öko-Institut für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gezeigt.

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    03.09.2021

    Ökologisch und sozial gerechte Politik mit Transformationskabinett, Bürgerräten und Kooperation

    Schema der Gestaltung neuer politischer Strukturen, die transformativer als bisher wirken

    Die notwendige Wende zu einer konsequenten Klimaschutzpolitik, die gleichzeitig sozial verträglich ist, braucht neue effektive politische Strukturen. Am besten lässt sich dieser gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel mit einem echten "Transformationskabinett" bewältigen, in dem alle Ministerien mitarbeiten. Dazu sollten Bürgerräte und Kommissionen nach gesellschaftlichen Kompromissen suchen und Sozial- und Umweltverbände langfristig kooperieren. Das sind die Empfehlungen von Wissenschaftler*innen von IÖW und OSF für die so genannte "Just Transition".

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    30.08.2021

    Geschäftsmodelle der Zukunft nutzen Vielfalt als Konzept

    Gummibaum im Topf

    Die Klimakrise lässt sich nur begrenzen, wenn Unternehmen klima- und ressourcenschonend wirtschaften – und das gilt auch für die Arten- und die soziale Krise. Die Politik steht unter Druck, die entsprechenden Randbedingungen zu setzen. Produktion und Handel ohne Klima- und Ressourcenbilanz könnte bald seine Berechtigung verlieren – nicht nur moralisch. Denn das Festhalten an bisherigen Geschäftsmodellen erhöht zunehmend das Risiko des Scheiterns. Für zukunftsfähige Unternehmen ist Vielfalt deswegen eine notwendige Ressource zu Erneuerung und Risikominimierung, sagt die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Alexandra Palzkill-Vorbeck im factory-Interview.

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    20.08.2021

    UNICEF-Länderranking der Gefahren für Kinder durch die Klimakrise

    Weltkarte der Länder mit den höchsten Risiken für Kinder durch den Klimawandel

    Eine Milliarde Kinder, fast jedes zweite weltweit, ist innerhalb seines Lebens durch die Auswirkungen des Klimawandels mindestens einmal "extrem stark gefährdet". Laut Klima-Riskio-Index sind die Länder West- und Zentralafrikas die gefährlichsten Lebensräume, die Verursacher-Länder des Nordens liegen bis auf die USA eher im hinteren Drittel der 163 Länder umfassenden Aufstellung. Die 33 "gefährlichsten" Länder für Kinder verursachen nur neun Prozent der weltweiten Emissionen.

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    18.08.2021

    So kann das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt werden

    Bild und Tabelle aus der Studie zur Ökologisierung der Industrieregion Ruhr

    Das Ruhrgebiet ist als industriell geprägter Ballungsraum, der schon einige Strukturwandel hinter sich hat, weltbekannt. Im Zuge der sich schneller entwickelnden Klimakrise stehen die Industrieregion und seine Bewohner*innen jedoch vor weiteren großen Herausforderungen. Eine Studie des Wuppertal Instituts hat untersucht, mit welchen Maßnahmen das Ruhrgebiet am besten zur bundesdeutschen Klimaneutralität beitragen – und attraktiver Lebensraum für Menschen und somit Vorbild für andere Industrieregionen sein kann.

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