Druckansicht schliessen

    News

    11.04.2019

    Ungestaltete Digitalisierung ist Brandbeschleuniger beim Ressourcenverbrauch

    Klare Empfehlung des WBGU, des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen: Die Politik muss die Digitalisierung in den Dienst nachhaltiger Entwicklung stellen. Denn ohne aktive politische Gestaltung wird der digitale Wandel den Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die Schädigung von Umwelt und Klima weiter beschleunigen, so die Wissenschaftler*innen in ihrem neuen Hauptgutachten.

    Lesen
    02.04.2019

    Deutschlands Klimabilanz 2018: Wegen warmer Witterung 4,2 Prozent weniger Treibhausgasemissionen

    Entwicklung der Treibhausgasemissionen Deutschlands 1990 bis 2050

    Nach vier Jahren Stagnation hat sich die deutsche Klimabilanz im letzten Jahr erstmals nennenswert verbessert. Politische Maßnahmen führten nicht dazu: Energie und Haushalte verbrauchten aufgrund der milden Wintermonate und des Dürresommers weniger fossile Energien, auch im Verkehr gingen die Emissionen nur leicht zurück. Vom Reduktionsziel 40 Prozent bis 2020 ist das Land mit jetzt erreichten 30,6 Prozent weit entfernt. Das Klimakabinett müsse endlich liefern, ein konsequentes Maßnahmenpaket im Rahmen eines Klimaschutzgesetzes beschlossen werden, fordern Umweltschützer.

    Lesen
    12.03.2019

    Weltweit steigender Ressourcenverbrauch treibt Klimawandel und Artenverlust

    Entwicklung des globalen Ressourcenverbrauchs bis 2015

    Seit 1970 hat sich der Abbau von Rohstoffen mehr als verdreifacht. Geht es so weiter, wird sich der Ressourcenverbrauch bis 2060 auf 190 Milliarden Tonnen pro Jahr verdoppelt haben – und damit werden die Treibhausgasemissionen um 43 Prozent steigen. Denn Abbau und Verarbeitung von Materialien, Brennstoffen und Nahrungsmitteln verursachen die Hälfte der globalen Treibhausgasemissionen und über 90 Prozent des Verlusts an biologischer Vielfalt und Belastung der Gewässer. Mit seinem neuen Prognosebericht fordert die UN politische Maßnahmen zu einer rohstoffschonenden, ressourceneffizienten, zirkulären Wirtschaft.

    Lesen
    05.03.2019

    Globale UN-Vereinbarung gegen Plastikmüll gefordert

    Grafik aus dem WWF-Plastikreport 2019

    In einem neuen Bericht des WWF wird die ganze Situation der ungebremsten Plastikmüllproduktion deutlich: Seit dem Jahr 2000 wächst sie jährlich um vier Prozent, bis zum Jahr 2030 soll sie um weitere 40 Prozent steigen. Ein Drittel davon wird in der Umwelt und schließlich in den Meeren landen und damit Menschen und Tiere gefährden – wenn ein internationaler Maßnahmenplan es nicht verhindert.

    Lesen
    28.02.2019

    Ranking der Nachhaltigkeitsberichte: KMU und Großunternehmen berichten besser über Lieferketten

    Ergebnisse des Rankings der Nachhaltigkeitsberichte 2018

    Seit 25 Jahren untersuchen das Institut für Ökologisches Wirtschaften (IÖW) und future die Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen. Erstmals haben sie zusätzlich auch die Berichte der Großunternehmen analysiert, die unter die seit Anfang 2018 geltende CSR-Berichtspflicht fallen. Ergebnis: Deutschlands beste Nachhaltigkeitsberichte lieferten in der Kategorie Großunternehmen Rewe, BMW, Telekom sowie bei den Mittelständlern Vaude, Lebensbaum und Memo. Die der Berichtspflicht unterliegenden Unternehmen erfüllen zumeist nur die Mindestanforderungen, Art, Umfang und Qualität variieren stark.

    Lesen
    15.02.2019

    Die Zukunft der Mobilität

    Titel des factory-Magazins Mobilität

    Kein Thema ist in Deutschland wohl so umstritten und gleichzeitig so beliebt, wie das der Mobilität. Für viele ist es bittere Notwendigkeit, für andere großes Vergnügen. Weil jedoch im Verkehrssektor die Emissionen nach wie vor steigen, steht die Branche unter Zugzwang. Die Ängste vor Veränderungen sind groß, doch eine zukunftsfähige Mobilität bringt mehr Lebensqualität als das Verschleppen dieser Schlüsselwende. Das zeigt das neue factory-Magazin Mobilität.

    Lesen
    18.01.2019

    Remanufacturing als Geschäftsmodell zur Rohstoffeinsparung

    Bis zu 90 Prozent der Rohstoffe lassen sich durch Remanufacturing oder Refabrikation in der Produktion einsparen. Die Folge: die Teile sind oft günstiger und häufig sogar besser als die Originale. In Deutschland gilt Remanufacturing als noch weitgehend unentdeckt. Dabei bietet es viel Potenzial für Klimaschutz und echte Kreislaufwirtschaft.

    Lesen
    16.01.2019

    Agrarpolitik: Subventionen für das Falsche

    Titel des Plakats zur Demonstration Wir haben es satt am 19. Januar 2019

    Zur Demonstration "Wir haben es satt" erwartet Berlin 2019 wieder Zehntausende Protestierende. Seit Jahren fordern sie eine echte Agrarwende mit einer Stärkung kleiner Höfe, mehr Tier-, Klima- und Artenschutz. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger sind laut neuem Agraratlas auf ihrer Seite, doch die EU stützt mit jährlich 60 Milliarden Euro vor allem profit- statt nachhaltigkeitsorientierte Großbetriebe.

    Lesen
    29.12.2018

    Klimaschutz selbermachen: Energieverbrauch prüfen und senken

    Untersuchungen in so genannten Reallaboren zeigen, dass Menschen in ihren privaten Haushalten den Strom- und Wärmeverbrauch reduzieren, wenn sie ihn denn kennen. Zwischen zehn und 30 Prozent Energieeinsatz und damit CO2 und Kosten könnten sie so sparen. Voraussetzung ist die regelmäßige Protokollierung der Zählerstände.

    Lesen
    27.11.2018

    Doppeldemo für schnelleren Klimaschutz

    Aufruf zur Demonstration für schnelleren Klimaschutz in Berlin und Köln am 1. Dezember 2018

    Beim nächsten Klimagipfel in Kattowitz geht es um das konkrete Ausstiegshandeln. Die deutsche Bundesregierung geht ohne Maßnahmenpaket in die UN-Verhandlungen zu einem globalen Regelbuch. Als sechstgrößter CO2-Emittent der Welt ein schlechtes Zeichen für andere Nationen, die Erderwärmung noch zu begrenzen. Ein breites Bündnis von Umweltschützern, Initiativen und Organisationen ruft für den 1. Dezember 2018 zum Protest auf der Straße.

    Lesen
     
    © 2019 factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften