News

28.02.2017

Die Strompreise müssen die regionale Wahrheit sagen

Die Stromerzeugung der Zukunft wird weitgehend eine dezentrale sein. Eine zentrale Steuerung, stärkerer Netzausbau und ein einheitlicher Großhandelspreis sind jedoch weder ökonomisch noch ökologisch die richtigen Systemlösungen dafür. Regionale Stromerzeugung brauche auch regionale Märkte und Preise, schlägt der Thinktank Agora Energiewende vor.

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22.02.2017

Mehr Klimaschutz durch Digitalisierung?

Industrie 4.0, Smarte Cities und Wohnungen, messende und nudgende Apps, Drohnen, selbstfahrende Fahrzeuge, das Internet der Dinge – die Hoffnungen in die komplette Digitalisierung des Wirtschaftens sind groß. Doch welche ökologischen Implikationen sind damit verbunden? Kann der Klimaschutz durch Digitalisierung gewinnen? Antworten will eine Veranstaltung in Düsseldorf geben.

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21.02.2017

Vorbildlich: Umweltfreundliches Catering im Bundesumweltministerium

Von einem Veggie-Day durch die Hintertür sprach die FAZ, von einem Fleisch- und Fischverbot die größte Boulevardzeitung des Landes – der Twitter-Protest von CDU- und FDP-Politikern kam noch hinzu, als bekannt wurde, dass das Ministerium für Umwelt und Bauen beim Catering bevorzugt vegetarische Speisen servieren will, um ein entsprechendes Vorbild für andere zu sein.

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20.02.2017

Studie belegt Auswirkungen des Klimawandels auf die Populationsgröße von Arten in Deutschland

Stockphoto (istockphoto.com)

In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist.

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17.02.2017

Städtische Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge wahrscheinlich

München, Kreuzung an der Ludwigs-Maximilians-Universität

Zu hohe Stickstoffoxidwerte in deutschen Städten sind inzwischen häufig. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die maßgeblich dafür verantwortlich sind, gibt es dennoch nicht. Jetzt hat das höchste bayerische Gericht erklärt, dass an Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeugen kein Weg vorbeiführt.

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16.02.2017

Schweizer Studie beleuchtet „Food Waste“

Lebensmittelindustrie Produktionsanlage

Als Food Waste bezeichnet man Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum produziert werden aber auf dem Weg vom Acker auf den Teller verloren gehen oder weggeworfen werden. Die neue Studie des Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) untersucht den Anteil dieser Verluste in der Lebensmittelindustrie.  In diesem Bereich könnten über 300.000 Tonnen Food Waste verhindert werden.

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09.02.2017

Studie: EU muss bis 2030 alle Kohlekraftwerke abschalten, um das Pariser Klimaziel zu erreichen

Titel der Studie zum Stresstest für Kohlekraftwerke nach dem Paris Abkommen.

Will die die EU das Pariser Klimaziel einhalten, muss sie die Kohlendioxid-Emissionen aus Kohlekraftwerken innerhalb der nächsten 15 Jahre praktisch auf null zurückfahren. Ein heute in Brüssel veröffentlichter Bericht zeigt auch, welche Kraftwerke wann abgeschaltet werden müssen. Die meisten laufen in Deutschland und Polen.

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08.02.2017

Getränkeverpackungssteuer soll Mehrweganteil erhöhen

Plastikflaschen

Eigentlich sollen laut Verpackungsverordnung 80 Prozent der Getränke in Pfand- oder ökologischen Einwegflaschen verkauft werden. Real sind es nur 46 Prozent. Handel und Industrie verdienen zusätzlich am Pfandschlupf. Um Mehrweg wieder attraktiver zu machen, fordert der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) eine neue Verpackungssteuer für Einwegbehälter – denn die Verpackungsverordnung wirkt nicht für den Umweltschutz.

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02.02.2017

Deutsche Bank finanziert weiter Kohlekraftwerke – über ihre Kunden

Ansicht der Türme der Deutschen Bank in Frankfurt

Vor wenigen Tagen lobten die Medien einhellig die Deutsche Bank. Sie betreibe jetzt aktives Divestment und finanziere die Kohleindustrie nicht länger. Tatsächlich betrifft der Kohleausstieg jedoch nur die eigenen Bankinvestitionen – und die sollen auch nur um 20 Prozent reduziert werden. Energiekonzerne erhalten als Kunden der Bank weiter Kredite für die Kohleverbrennung; das ist der wesentlich größere Teil der Kohlefinanzierung.

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26.01.2017

Europas Strom wurde 2016 klimafreundlicher – doch nicht aufgrund des Emissionshandels

Insgesamt hat die europäische Stromversorgung 4,5 Prozent weniger Kohlendioxid produziert, wobei der Stromverbrauch gestiegen ist. Der zusätzliche Bedarf wurde komplett durch eine Steigerung des Anteils der Erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Handel mit EU-Emissionszertifikaten, der die Energiewende europaweit eigentlich beschleunigen soll, hat damit allerdings nichts zu tun. Immer noch werden doppelt so viele Zertifikate ausgegeben, wie benötigt, zeigt eine neue Studie.

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