News

31.05.2018

Deutschland und EU tun zu wenig für Paris

Vor einem Jahr kündigte US-Präsident Donald Trump beim G20-Gipfel in Hamburg den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015. Zwar bekannten sich die anderen 19 Länder inklusive der EU zum Vertrag, doch seitdem setzen sie kaum eine Maßnahme für effizienteren Klimaschutz um, beklagt der WWF.

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17.05.2018

Carbon-Footprint für Unternehmen: CO2-Bilanzierung mit dem ecocockpit

Bildschirm am Arbeitsplatz zeigt Eingabemaske des Ecocockpit-Tools

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung: Die eigenen Treibhausgasemissionen zu kennen, lenkt den Fokus auf die größten Potenziale zur Reduktion. Zudem ist Transparenz gegenüber Kunden und Stakeholdern wichtig. Mit der neuen Website ecocockpit.de ist ein kostenloser und leichter Einstieg möglich, die CO2-Bilanzen für Unternehmen und Produkte selbst zu ermitteln.

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07.05.2018

Arbeit hat viele Facetten: Der Atlas der Arbeit zeigt sie

Ausschnitt aus dem Atlas der Arbeit zum Anteil derjenigen, die mehr als 50 Stunden pro Woche arbeiten

Das Thema Arbeit bestimmt die gesellschaftliche Diskussion stärker als der Klimaschutz. Erwerbsarbeit, Produktivität, Einkommen gelten als systemerhaltende Faktoren, dahinter tritt alles zurück. Wie es im Zeitalter von Globalisierung, Digitalisierung und Entdemokratisierung um die verschiedenen Formen der Arbeit bestellt ist, zeigt erstmalig und gut der "Atlas der Arbeit".

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25.04.2018

Tag des Baumes: Deutschland lässt seine Wälder leiden und sorgt global mit für Waldzerstörung

Urwald Sababurg

Zwar verbessert sich der Zustand der deutschen Wälder seit den Jahren des Sauren Regens zunehmend, doch die Wälder sind in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand, wie der alternative Waldzustandsbericht belegt. Die Wälder sind zu jung und bieten fürs eigene Überleben zu wenig Vielfalt. Global sind es noch schlimmer aus, hier zerstört der Waldverlust ganze Länder und das Klima, weil andere wie Deutschland mit günstigen Futtermittelimporten für fortschreitende Waldzerstörung sorgen.

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20.04.2018

Gasproduktion mit Ökostrom wird in wenigen Jahren günstiger als fossiles Erdgas

Eine neue Studie zu Kosten von erneuerbarem Wasserstoff bestätigt, dass so genannte Wind- oder Solargas in wenigen Jahren preiswerter wird als Erdgas. Notwendig sind jedoch deutliche CO2-Reduktionsziele für einzelne Sektoren wie Verkehr und Industrie, damit sich Investitionen dort lohnen. Ein treibhausgasneutrales Deutschland wäre so möglich.

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18.04.2018

Mitarbeiten an der Transformation

Ameisen tragen eine gerollte Futterkugel, auf der eine weitere Ameise sitzt.

Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hängt von ihrer Bereitschaft ab, sich zu wandeln. Wenn es um Ressourceneffizienz oder Digitalisierung geht, bessere Produkte, Methoden oder neue Kundengruppen, ist ein Top-Down-Management der falsche Weg. Wie es funktioniert, zeigt eine Veranstaltungsreihe der Effizienz-Agentur NRW.

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09.04.2018

"Nur wenn Nutzer ihre Autonomie behalten, funktionieren Smart-Home-Systeme ressourcenschonend"

Die Digitalisierung kann im Wohnbereich Ressourcen schützen, zum Beispiel mit Automatisierungssystemen zur Heizungs- und Lüftungssteuerung. Wichtig jedoch: Die Nutzer*innen müssen die Systeme wirklich wollen und sie müssen flexibel sein. Den Ressourcenverbrauch reduzieren sie jedoch nur, wenn die Politik Grenzen setzt.

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05.04.2018

Fallende Preise lassen die Erneuerbaren Energien weltweit wachsen

Wenn das Richtige wächst, kann auch Wirtschaftswachstum gut sein. Sichtbar ist es an den neuen Zahlen von IRENA, der International Renewable Energy Agency, nachdem die Kapazität der erneuerbaren Energien 2017 um 8,3 Prozent weltweit gewachsen ist. Weil die neuen so günstig sind, sind sie für viele Länder attraktiver als die alten fossilen Technologien. Für einen echten Wandel reicht das jedoch nicht.

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28.03.2018

CSR-Berichtspflicht verlangt mehr Transparenz von großen Unternehmen

Betroffene Unternehmen der CSR-Berichtspflicht

Ab diesem Jahr sind große kapitalmarktorientierte Unternehmen verpflichtet, auch über ihr soziales und ökologisches Engagement zu berichten. In einer Studie stellten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensinitiative future - verantwortung unternehmen fest, dass rund zwei Drittel von über 500 betroffenen Unternehmen dazu weit mehr als bisher bieten müssen. IÖW und future untersuchen seit 1994 die unernehmerische Berichterstattung zu Umwelt und Nachhaltigkeit in entsprechenden Rankings.

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21.03.2018

"Wir müssen die Strukturen ändern"

Rund 70 Tonnen Rohstoffe verbraucht jeder Mensch in Deutschland pro Jahr. Davon ist rund die Hälfte durch Infrastrukturen und Industrie vorgegeben, den Rest können Privathaushalte durch ihre Konsumentscheidungen beeinflussen – die allerdings ebenfalls strukturell geprägt sind. Auf acht Tonnen müsste der private Verbrauch sinken, damit er klima- und zukunftsgerecht ist, sagt die Wuppertaler Wissenschaftlerin Prof. Christa Liedtke. Welche Wege es dahin gibt, erklärt die Ressourcenexpertin im factory-Interview.

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