News

29.04.2016

Ab heute lebt Deutschland auf Pump

Heute ist der Earth Overshootday 2016 für Deutschland und die deutsche Bevölkerung hat rechnerisch die natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zustehen. Damit trägt Deutschland ganz erheblich zur weltweiten Übernutzung bei: Würden alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Planeten notwendig, um den Bedarf an Ressourcen zu decken. Der globale Erdüberlastungstag wird im August erwartet.

Lesen
28.04.2016

Die Handelsabkommen CETA UND TTIP gefährden europäische Umwelt- und Verbraucherschutzstandards

Hornlose Rinder, Gen-Lachs sowie gentechnisch veränderte Nahrungspflanzen könnten mit TTIP und CETA auch nach Europa kommen. Denn die umstrittenen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA und Kanada bedrohen die strengen europäischen Regeln zum Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen. Zu diesem Ergebnis kommt der heute von Greenpeace veröffentlichte Report „Wer CETA und TTIP sät, wird Gentechnik ernten“. Er vergleicht die Standards, Regularien und die Bedeutung der Gentechnik in der Landwirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks.

Lesen
27.04.2016

Die Welt zieht in die Städte: Urbanisierung nachhaltig gestalten

Titel der Zusammenfassung des WBGU-Gutachtens 2016 zum UN-Gipfel Habitat III

Wenige Tage nach der Unterzeichnung des Paris Abkommens hat der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein Gutachten vorgelegt, das die ressourcen- und klimarelevanten Auswirkungen der globalen Urbanisierung beschreibt – und Lösungen für ihre Begrenzung vorschlägt.

Lesen
25.04.2016

2015 erstmals mehr als 400 ppm CO2 in der Atmosphäre

Es ist ein trauriger Rekord: Im Jahr 2015 lagen die Konzentrationen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an den beiden Messstationen des Umweltbundesamtes (UBA) auf der Zugspitze und auf dem Schauinsland im Jahresdurchschnitt zum ersten Mal über 400 ppm (parts per million = Teile pro Million). Zum Vergleich: Die CO2-Konzentration aus vorindustrieller Zeit lag bei etwa 280 ppm. Derzeit steigt die Konzentration von CO2 jedes Jahr um weitere zwei ppm an.

Lesen
21.04.2016

Kapitalismus verschärft Klimawandel

Der freie Marktkapitalismus ist ein Kernproblem des Phänomens Klimawandel. Diese Ansicht vertritt Stephen Bradberry, Exekutivdirektor des Alliance Institute in New Orleans. Denn Kapital-Diktate verschärfen negative Auswirkungen von Katastrophen oder ermöglichen diese überhaupt erst, wie er im Rahmen der "Europäischen Toleranzgesprächen 2016" besonders anhand der Beispiele des Hurrikans Katrina und des Öldesasters auf der Deepwater Horizon illustrieren wird. Im Gespräch mit pressetext betont er, dass übertriebene freie Marktwirtschaft und deren Folgen auch für aktuelle Migrationsbewegungen in Richtung Europa mitverantwortlich sind.

Lesen
20.04.2016

Studie: TTIP bringt für Österreichs Landwirtschaft nur Nachteile

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP würde sich negativ auf den Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor in Österreich auswirken und das Bauernhofsterben beschleunigen. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) und der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) zu den Beschäftigungseffekten des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU, die am Mittwoch in Wien präsentiert wurde. 

Lesen
19.04.2016

Handelspolitik könnte nachhaltig sein – wird sie mit TTIP, CETA und Co. aber kaum

Modell eines Globus mit Handelswegen

Konsequente Einhaltung von Menschen- und Umweltrechten bei Produktion und Vertrieb, das wäre ein Standard, der nachhaltige Handelsabkommen lohnenswert machen würde. Selbst die 2015 veröffentlichten UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) ließen sich mit solchen durchsetzen. Doch die aktuellen Freihandelsabkommen haben ganz andere Ziele.

Lesen
18.04.2016

"Bei Nachhaltigkeit geht es um Gerechtigkeit"

Uwe Schneidewind

Gesellschaftliche Gerechtigkeit – nicht nur national – sondern global und über künftige Generationen, als radikales Prinzip für den notwendigen Wandel zu sehen, dafür steht der Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Jetzt erhält er dafür den B.A.U.M.-Umweltpreis.

Lesen
14.04.2016

Die Kosten der Tschernobyl-Katastrophe sind noch höher als bisher gedacht

Die volkswirtschaftlichen Schäden der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren sind deutlich höher als bislang berechnet. Der Wohlfahrtsverlust liegt bei bis zu sechs Prozent der Jahreswirtschaftsleistung, wenn man die negativen psychischen Langzeitfolgen der ukrainischen Bevölkerung berücksichtigt und in Geldwert umrechnet. Zu diesem Schluss kommen Forscher des ifo Instituts und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Lesen
12.04.2016

Speicherkraftwerke aus alten Akkus

Twike vor Baum

In einem alten Akku steckt noch eine Menge Saft: Wenn bei einem Elektroauto nach fünf bis sieben Jahren ein Akku-Tausch nötig wird, fasst die alte Batterie noch gut 70 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Zu wenig, um in einem Tesla S oder BMW i3 weiter Dienst zu tun, zu viel, um zum alten Eisen zu gehören: Nach einer neuen Studie von BEE (Bundesverband Erneuerbare Energien) und Deutscher Messe AG, Hannover, können diese alten Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2025 mit 25 Gigawattstunden (GWh) etwa genauso viel Strom zur Verfügung stellen wie die Hälfte aller deutschen Pumpspeicher-Kraftwerke. Voraussetzung: Der Markt für Elektromobilität muss in Deutschland endlich in Schwung kommen.

Lesen
  • drucken
 
© 2018 factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften