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25.05.2016

Konzerne zeigen Vernunft: Keine Ausdehnung der Fischerei in sensible arktische Gewässer

Arktisgebiete, die durch schmelzendes Eis zugänglich werden, können für Fangflotten attraktiv sein, denn kein Gesetzt verbietet bisher das Fischen dort. Seit Langem setzt sich Greenpeace mit Umweltschützern aus aller Welt für die Bewahrung dieses einzigartigen Ökosystems ein. In einer bislang beispiellosen Vereinbarung haben sich nun einige der größten Fischereifirmen der Welt verpflichtet, die Arktis vor Schlimmerem zu bewahren. 

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24.05.2016

G7-Staaten stützen Klimawandel weiterhin mit Milliarden für Kohle

Ende Gelände Aktion im Mai 2016 auf einem Braunkohlebagger im Tagebau in der Lausitz.

Um die Erderwärmung zu begrenzen müssen 80 Prozent der Kohlevorräte ungefördert bleiben. Ein neuer Bericht zeigt nun, dass selbst die G7-Staaten, die sich 2015 zur Dekarbonisierung bekannt haben, mit Milliarden öffentlicher Gelder die klimaschädliche Kohleverbrennung finanzieren. Die Länder, die sie mit Krediten und Garantien stützen, legen sie auf Jahrzehnte für eine ruinöse Energiewirtschaft fest.

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23.05.2016

Bericht zur Lage der Pflanzenwelt: Sterberate bei 20 Prozent

Biodiversität in Kew Gardens, England

Jede fünfte Pflanzenart weltweit ist vom Aussterben bedroht – und damit steht nicht nur die Grundlage der menschlichen Ernährung auf dem Spiel, wie der erste „Zustandsbericht zur Lage der Pflanzenwelt“ zeigt, der im Mai von Wissenschaftlern der Royal Botanical Gardens Kew veröffentlicht wurde.

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20.05.2016

Geldgipfel 2016: Von Divestment über Blockchains bis Gemeinwohl

Wie könnte eine neue Wirtschaftsordnung aussehen, in der sich nicht alles nur ums Geld dreht? Auf dem Geldgipfel 2016 stehen Gemeinwohlökonomie, Europas Handelsabkommen mit Afrika als Fluchtursachen, Divestment und digitale Währungen im Mittelpunkt.

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13.05.2016

Wie das deutsche und europäische Politestablishment die Demokratie destabilisiert

Helge Peukert im Portrait

Die Politik muss auch die Demokratie stärker verteidigen und demokratisch agieren, denn sonst droht durch populistische Reaktionen ein Rückfall in gefährliche Zeiten. Der Finanzsoziologe Helge Peukert fasst in seinem Standpunkt den Stau an finanz- und gesellschaftspolitischen Missständen zusammen, die zu dem breiten Vertrauensverlust geführt haben, der die populistische Sehnsucht nach einfachen Lösungen verstärkt.

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11.05.2016

Nachhaltige Geldanlagen boomen

Zeche Ewald in Herten vor Sonnenuntergang

Divestment, der finanzielle Ausstieg aus den fossilen Energien, scheint allmählich zu greifen. Abgezogene Mittel landen offenbar zunehmend in Geldanlagen, die auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen, wie der Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2016 zeigt. Zudem entscheiden sich immer mehr private wie institutionelle Anleger bewusst gegen konventionelle Rendite-Versprechen.

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10.05.2016

Handel 4.0 und Slow-Retail: Nachhaltigkeit braucht beides

Paketbote mit Paketen auf Sackkarre und Schulter

Zehn Prozent der Handelsumsätze werden mittlerweile über Online-Bestellungen generiert, der Einzelhandel folgt bei der Digitalisierung zunehmend dem Industrie 4.0-Modell. Demgegenüber stehen leer stehende Läden in verödenden Innenstädte, aber auch eine neue Slow-Retail-Kultur und Späties und Dorfläden.

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06.05.2016

Steuern müssen nachhaltig werden

Verkehrszeichen für Fußgänger und Radfahrer

Die Steuereinnahmen sprudeln in Deutschland kräftig. Die jüngste Steuerschätzung des Finanzministeriums verheißt 42,4 Milliarden Euro mehr für Bund, Länder und Kommunen bis 2020. Das lässt Platz für eine zukunftsfähige Steuerreform, mit der sich ökonomische Anreize für einen nachhaltigen Wirtschaftswandel schaffen lassen.

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04.05.2016

Maßnahmenkatalog für den Klimaschutzplan 2050 vom Umweltbundesamt

Potsdam 1990

Die Bundesregierung erarbeitet bis Juni 2016 den »Klimaschutzplan 2050«.Das Umweltbundesamt (UBA) hat aus diesem Anlass in einem neuen Positionspapier Vorschläge erarbeitet, wie der notwendige und umfassende Transformationsprozesses hin zu einem treibhausgasneutralen Deutschland ausgestaltet werden kann.

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03.05.2016

Das Ende von TTIP ist nah

Mann hält Schild auf Anti-TTIP-Demo in Hannover mit Aufdruck "Gib TTIP keine Chance"

Die am Montag dieser Woche veröffentlichten internen TTIP-Dokumente bestätigen alle Befürchtungen der Gegner des Handelsabkommens zwischen EU und USA. Selbst rückwirkend könnten Umwelt- und Sozialstandards ausgehebelt werden. Offenbar sollte die EU mehr Autos exportieren können und dafür im Gegenzug höhere Toleranzwerte für Gifte in Nahrungsmitteln und Kosmetika zulassen.

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