Donnerstag, 06. März 2014

Die drei Strategien für das gute Leben in der Postwachstumsgesellschaft

Der Weg zu einer ressourcenleichten und trotzdem zufriedenen und sogar glücklichen Gesellschaft gelingt, wenn den Menschen positive Emotionen ermöglicht werden – auch wenn sie Gewohntes hinter sich lassen müssen.

Die größten Bremser der Veränderung sind die Menschen. Doch mit der Positiven Psychologie lassen sich auch die anstehenden Transformationen in Richtung Postwachstumsgesellschaft attraktiv machen. Das ist die Botschaft des Psychologen Prof. Marcel Hunecke in seinem Beitrag für factory zum Thema Glück-Wunsch. Zu genießen, sich für Ziele zu engagieren und seinem Leben Sinn zu geben sind die drei Strategien der guten Lebensführung, die die Positive Psychologie auch empirisch bestätigt.

Mit der sogenannten Genuss-Ziel-Sinn-Theorie des subjektiven Wohlbefindens müsste man nicht auf moralische Appelle oder auf letztlich unbezahlbare materielle Anreize auf dem Weg zur ressourcenleichten Postwachstumsgesellschaft setzen. "Stattdessen müssen Menschen positive Emotionen ermöglicht werden, wenn sie sich aus einer gewohnten und nicht allzu unangenehmen Gegenwart in eine andere, noch nicht am eigenen Leib erfahrene Postwachstumskultur bewegen sollen", so Hunecke in factory.

Denn ein kultureller Wandel in Richtung Postwachstum erfordere eine Vielzahl von Einzelpersonen, die diesen Wandel auf einer individuellen Ebene verkörpern und pionierhaft vorantreiben. Diese Personen würden die hierfür notwendige Motivation nur aufbringen, wenn ihr subjektives Wohlbefinden und ihre Lebenszufriedenheit dauerhaft auf einem hohen Niveau gesichert oder sogar gesteigert werden könne.

Das und mehr zu den psychologischen Ressourcen für das Ziel einer ressourcenleichten Gesellschaft in dem Beitrag Zum Glück gibt es das Postwachstum.



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