• Englische Flagge als Zeichen für englische Sprache

    Nicht immer ist das die Nationalflagge des Vereinigten Königreichs, hier ist die englische Sprache gemeint, die in 112 Ländern der Erde gesprochen wird. Bild: Wikimedia.commons

Freitag, 23. August 2013

factory in englischer Sprache startet

Ab sofort startet die factory auch ein Angebot in englischer Sprache. Ziel ist, Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften aus dem deutschen Sprachraum auch einem internationalen Publikum näher zu bringen.

Chinesisch ist die meist gesprochene Sprache der Welt, fast eine Milliarde Menschen sprechen als Erstsprache Chinesisch. Englisch ist jedoch die Zweitsprache mit den meisten Nutzern, rund 1,125 Milliarden, und wird in den meisten Ländern der Welt gesprochen, 112. Deutsch kommt als Erstsprache mit rund 100 Millionen Sprechern erst an elfter Stelle, nur 80 Millionen sprechen es als zweite Sprache. Chinesisch können die wenigsten von uns, Englisch die meisten. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass man mit einem englischsprachigen Angebot mehr Menschen erreicht. Längst veröffentlichen auch altgediente Magazine wie Der Spiegel ihre Beiträge auf Englisch.

Doch die factory ist ein kleines Magazin mit einem knappen Budget, getragen von der Aachener Stiftung Kathy Beys, der Effizienz-Agentur NRW und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Die Expansion in die weite englischsprachige Welt könnten wir nicht leisten ohne die  Hilfe von Dr. Donald Kiraly von der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität. Der Dozent des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Anglophonie propagiert neue Wege in der Übersetzungsdidaktik. Sein Lehransatz basiert auf einem sozialen Konstruktivismus, der eigenständiges aber gleichzeitig kollaboratives Lernen betont. Das schließt gemeinschaftliche Übersetzungen aktueller Texte ein. Bei Kiraly und seinen Studierenden sind die Inhalte des factory-Magazins offenbar auf so viel Interesse gestoßen, dass sie sich vorgenommen haben, diese regelmäßig zu übersetzen. Pro Semester entstehen so etwa ein bis zwei komplette factory-Ausgaben in englischer Sprache.

Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt die erste Ausgabe der englischen factory, das Magazin Do-It-Yourself vorstellen können. Wie in der deutschen Version auch, sind einige Beiträge des Magazins auch online zu finden. Vollständig ist die Ausgabe aber nur als PDF-Magazin, mit weiteren Zahlen, Fakten und Zitaten und vor allem schön illustriert und gut lesbar am Bildschirm und auf dem Tablet-PC.

Für die englischsprachigen Leser bieten wir auch einen eigenen Newsletter zum Erscheinen der einzelnen Ausgaben an - und vielleicht später mehr. Die Termine erscheinen nur in deutscher Sprache, englischsprachige Veranstaltungen wollen wir aber veröffentlichen.

Wer als von unseren Leserinnen und Lesern englischsprachige Freunde und Kollegen darüber informieren möchte, dass es bei uns nun ein englischsprachiges Angebot gibt - herzlich willkommen! Auch wer uns Hinweise auf englischsprachige Meldungen geben will - immer her damit.

Wir hoffen, dass wir den Ansprüchen der englischsprachigen Nutzer genügen können und wollen den Dienst auch mit aktuellen Meldungen ausbauen - wenn Zeit und Kraft der Übersetzer und Redaktion dafür ausreichen.

Für die Verbreitung auch dieses englischsprachigen Angebots sind wir auf die Hilfe unserer Leser angewiesen. Denn die meisten Zugriffe auf die factory-Seiten erfolgen über sie. Über Suchmaschinen erreichen uns die wenigsten. Das ist kein Wunder, denn nach den Begriffen, mit denen wir bei der factory arbeiten, sucht traditionell nur eine kleine Gruppe. Damit sich das Interesse aber vergrößert, brauchen wir nicht nur unsere Stammleser, sondern auch möglichst viele englischsprachige Leser.

In diesem Sinne also uns allen "Good Luck" zum Start und vor allem Don Kiraly und seinen Studierenden "Many thanks!" für die tolle Arbeit. 




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