• "Welcome to the rest of our lifes", Link zum Video siehe unten.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Extremwetter und Klimawandel 2012: Die Hitparade im Video

Sicher: Der Sommer hierzulande ist nass, das frühe Frühjahr war warm, wie auch der Winter, abgesehen von einer kurzen Frostphase. Global gesehen häufen sich die Extremwettererscheinungen, deren Auswirkungen die Medien vor uns ausbreiten. Ein Video fasst die größten Katastrophen zusammen.

Rekordhitze, Rekordwaldbrände, Rekordfluten - wir können uns kaum noch retten vor Rekorden bei den Wettereignissen. Jeder weiß zwar, dass Wetter nicht gleich Klima ist, aber die alte Prognose der Klimaforscher, dass Extremwetter im Klimawandel zunehmen werden, scheint eingetroffen.

Peter Sinclair, ein Videoaktivist, der jetzt für das Klimaforum der US-amerikanischen Universität Yale arbeitet, hat ein beeindruckendes Video mit Ausschnitten amerikanischer Fernsehnachrichten, Interviews und Statements zusammen gestellt. Sinclair ist einer der bekanntesten Experten, der mit Lust die vermeintlichen Beweise der Klimaskeptiker entlarvt, die den menschengemachten Klimawandel und seine Auswirkungen leugnen.

Zu Wort kommen im Video Wissenschaftler, Metereologen und Journalisten. Ihre einhellige Meinung: die Extremwetter sind sichtbarer Ausdruck und Form des Klimawandels.

"Welcome to the rest of our lifes", wie es einer der Protagonisten so schön ausdrückt. Nicht, dass wir in einen deprimierenden Alarmismus einfallen wollen und die Ereignisse tatsächlich "ein Fenster für das sind, wie die globale Erwärmung aussieht", so Michael Oppenheimer von der Universität Princeton, einer der führenden Autoren des UN Klimaforschungs-Panels.

Dennoch scheint jeder von uns zu spüren, dass Wetter und Klima sich verändern. Ein simples "Früher war alles besser/anders" aus der Sicht der eigenen Lebensspanne hilft da nicht weiter. Emotional sind wir also bereit für den Wandel, nun kommt es darauf an, was wir daraus machen.

Wer sich mit einem ausgewachsenen Romanszenario im verregneten Sommer beschäftigen will, dem sei "Ein Freund der Erde" von Thomas Coraghessan Boyle empfohlen. Darin lässt der Autor einen Klimaaktivisten aus einer Zukunft im Dauerregen seine Geschichte des Widerstands erzählen. Das Ende ist dann doch irgendwie happy.



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