• factory-Magazin Trans-Form Titel

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Dienstag, 17. September 2013

Das Design der Transformation

Die Notwendigkeit zum gesellschaftlichen Wandel gehört inzwischen zum Allgemeinwissen. Dennoch schaffen wir es nicht, Produktion und Konsum so zu verändern, dass sich Emissionen, Rohstoffnutzung und Naturverbrauch insgesamt verringern. Das neue factory-Magazin Trans-Form zeigt Ansätze, wie der Wandel gelingen könnte.

Nach Vor-Sicht folgt Trans-Form, zumindest bei factory. Es geht um Transformation, um Wandel und Veränderung. Aber es geht auch um die Form, das Format, die Produkte. Die Transformation von Produktion und Produkt, von Gesellschaft und Konsumverhalten, steht im Mittelpunkt des factory-Magazins Trans-Form.

Das Verschwinden der Produkte ist sicher eine der interessantesten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen. Der Trendforscher Peter Wippermann, der Technikfolgenabschätzer Ortwin Renn und der Transformationsdesigner Harald Welzer haben dafür unterschiedliche Ansätze. In Historisch wirksam. Wie Innovation und Technik transformieren blickt der Autor Bert Beyers zurück auf technologische Entwicklungen wie die Londoner U-Bahn - und die schöpferische Zerstörung. Der Philosoph Bernd Draser untersucht in "Freiwillig nur unter Zwang. Nachhaltig verpflichtet – aber wodurch?" unter welchen  Randbedingungen wir wählen können, wenn wir eine gesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit wollen.

"Die transformative Kraft der Wissenschaft" zu nutzen fordert der Präsident des Wuppertal Instituts Uwe Schneidewind in seinem Standpunkt. Die Ökodesignerin Ursula Tischner zeigt in "Damit gelingt der Wandel: Transformatives Design für Nachhaltigkeit" Kriterien und Beispiele für das transformative Design von Produkten und wie sie Nutzerverhalten verbessern. "Unter die Haut und ins Gehirn" führt uns der Neuroökonom Peter Kenning, wenn er über die biologischen Bedingungen unseres Konsums und die Möglichkeiten der veränderten Gestaltung erzählt.

Wie wir Mit Systemsprüngen zu ressourcenleichten Lebensstilen kommen, untersuchen die Zukunfts­forscher Klaus Burmeister, Holger Glockner und Maria Schnurr. Dass uns transformationale Produkte zu einem ressourcen­bewussteren Lebensstil überreden können, davon berichten der Psychologe Marc Hassenzahl und der Designer Matthias Laschke in "Denn sie wissen, was sie tun". Schließlich spricht der Medienkünstler Claudius Lazzeroni in "Die Werkstatt der guten Gedanken" über die Chancen von Kreativität und Bildungswandel für die Entstehung neuer transformativer Produkte und Prozesse.

Diese Fülle an Beiträgen hat bereits die factory transformiert, das Magazin ist deswegen umfangreicher als geplant. Wir hoffen, dass wir damit zum Wandel beitragen können und wünschen gute Unterhaltung und Erkenntnis mit unserer Trans--Form-Ausgabe. Wie immer ist das PDF-Magazin mit hilfreichen Zahlen und Zitaten versehen, schön illustriert und gut lesbar auf Tablets und Bildschirmen. Online sind zunächst nur wenige Beiträge von Trans-Form, dafür finden Sie dort wie immer News und Termine und können Beiträge kommentieren.



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