• Bringt mehr als eine Maut: Abbau umweltschädlicher Subventionen. Bild: UBA/FÖS

Freitag, 14. Juni 2013

Verkehrssubventionen abbauen statt Ausländer-Maut

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft kritisiert die Pläne, eine Pkw-Maut nur für Ausländer einzuführen, um damit Verkehr zu lenken und zu finanzieren. Viel wirksamer wäre der Abbau von Steuervergünstigungen für Luftverkehr, Diesel und Dienstwagen.

Weder wirtschaftlich noch ökologisch machten die CSU-Mautpläne Sinn, so der Geschäftsführer des FÖS Damian Ludewig. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte eine Pkw-Maut für ausländische Fahrzeuge auf deutschen Straßen in der BILD-Zeitung vorgeschlagen, gestern gab es eine aktuelle Stunde dazu im Bundestag.

Eine Maut sei zwar grundsätzlich geeignet, aber eine Autobahnflatrate zum Pauschaltarif habe keine sinnvollen Effekte. Eine differenzierte und fahrleistungsabhängige Nutzungsfinanzierung habe dagegen mehr Potenziale.

Statt einer Maut für ausländische Fahrzeuge oder Vignetten wollen die FÖS-Ökonomen eher die umweltschädlichen Subventionen im Verkehrsbereich abbauen. Das Dienstwagenprivileg, das zu 50 Prozent den Neuwagenabsatz fördert und die Steuerausnahmen für den Luftverkehr kosten nicht nur Milliarden an Steuergeldern sondern fördern auch umweltschädliches Verhalten und stehen einer Förderung eines nachhaltigen und CO2-reduzierten Lebensstils entgegen.

Quelle: FÖS



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