• Kerzenlicht bei Energiearmut

    Für manche bleibt nur noch Kerzenlicht. Bild: Flickr.com

Freitag, 07. Juni 2013

Faire Energiewende: Wie sie sozial tragfähig wird.

Die Energiewende kommt an bei der Bevölkerung, doch nicht bei allen. Denn ihre Kosten tragen die Verbraucher und gerade Niedrigverdiener können sich die Preissteigerungen bei Strom und Gas kaum noch leisten. Statt Stromsperren gibt es faire Lösungen für die Energiewende.

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien trifft auf eine überwältigende Zustimmung in der Bevölkerung. Doch steigende Kosten treffen insbesondere Menschen mit geringem Einkommen, denen es immer schwerer fällt, ihre Rechnungen für Strom und Heizung zu begleichen. Diese - häufig als "Energiearmut" bezeichnete Situation - kann durch gezielte Maßnahmen vor Ort und geeignete politische Rahmenbedingungen gemildert werden.

Die erste bundesweite Konferenz zu diesem Thema will Erfahrungen aus der Praxis sowie Konzepte diskutieren, wie die Energiewende fair gestaltet werden kann. Dazu lädt das Wuppertal Institut Interessierte und Engagierte aus Politik, Verwaltung, Sozialverbänden, Wirtschaft und Gesellschaft ein.

Das Programm sieht sowohl einen Blick in die Praxis der Energieberatung vor. Dazu stellen sich Projekte aus Nürnberg, Essen und Berlin vor. Bei der Abrechnung ist die Prepaid-Variante sozialverträglicher als die Sperre. Auch bei der Gebäudesanierung gibt es sozialverträgliche Lösungen, die von den Mietern mitgetragen werden können. Bei der Diskussion um Sozialtarife werden Vorzüge und Vorbehalte ausgetauscht. Weitere Punkte: Faire Heizkostenerstattung; Klimabonus für Kosten der Unterkunft; Förderprogramme für den Kühlschranktausch.

Mehr zu Referenten und Programm bei unserem Terminhinweis und auf den Seiten Faire Energiewende.



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