Montag, 17. Juni 2013

EU-Öko-Innovationen mit zwanzigfacher Rendite

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen, deren Öko-Innovationen die EU gefördert hat, haben für jeden investierten Euro 20 Euro an Gewinn erhalten, sagt ein Bericht der EU.

Eine gezielte Förderung öko-innovativer Unternehmen bringt offenbar viel. Nicht nur Arbeitsplätze und verringerte Umweltauswirkungen, sondern auch eine außergewöhnlich hohe Rendite erzielen diese KMU. Ein Bericht der EU, die ihr eigenes Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) untersuchte, zeigt, dass jeder investierte Euro den KMU zwanzig Euro Gewinn bescherte und mit jedem unterstützten Projekt acht zusätzliche dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Eingesetzt werden die EU-Mittel für Öko-Innovation in den fünf Bereichen Materialrückführung, Wasser, nachhaltige Baustoffe, umweltfreundliche Geschäftspraktiken, Lebensmittel und Getränke. Reine Energieeffizienz-Investitionen fallen nicht darunter.

Rund 240 unterstützte Innovations-Projekte laufen bereits in den KMU. Die EU fördert deren innovative Konzepte mit insgesamt 200 Millionen Euro (2008 - 2013) und will mit diesem Kapital das Wachstum der Unternehmen beschleunigen.

Einige Projektbeispiele:

Verbesserung der Technologie für die Wiederverwendung alter Ziegelsteine: REBRICK
Herstellung von Lederschuhen ohne schädliche Chemikalien: TiLeather
Verwendung von CO2 zur Nutzung einer natürlichen Omega-3-Quelle: Phobior
Eine neue Technik bei der Teppichherstellung: EuroC2C Carpetchain

Weitere Beispiele für Öko-Innovationen finden Sie im factory-Magazin Vor-Sicht bzw. im Beitrag Das Rad neu erfinden.

Mehr zur CIP-Initiative Öko-Innovation.



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