• Ecopolis: Die Megastadt der Zukunft ist ökologisch. Bild: ZDFinfo/Discovery Channel

Donnerstag, 08. August 2013

Die Stadt der Zukunft: Dokumentation über Mega-Metropolen

Wie wollen wir in Zukunft leben? Offenbar ist das keine Frage mehr, die wir beantworten können. Dass der Großteil von uns in Städten leben wird, ist dagegen sicher.

Technologie wird die Welt nicht retten, sagen selbst große Berufsoptimisten. Doch möglicherweise ist sie notwendig, um das gemeinsame Leben in Ballungsräumen zu ermöglichen. Wie die Megastädte der Welt aussehen werden, damit beschäftigen sich ganze Industrien. Denn hier wird der größte Material- und Ressourcenumsatz der Zukunft stattfinden - wenn es nicht bereits jetzt schon so weit ist.

Ob sie aus den Nähten platzen, ob sie verslummen oder ob sie ein nachhaltiges, ökologisch und sozial gerechtes Zusammenleben ermöglichen, ist eine Frage des Überlebens. Fest steht für die meisten Experten: Die Megastädte der Zukunft müssen Ökostädte sein, effizient gebaute, energetische Selbstversorger, ausgestattet mit klimaneutralen Fortbewegungsmitteln.

Wie diese aussehen könnten, zeigt die neue sechsteilige ZDFinfo-Reihe Ecopolis - Die Stadt der Zukunft. Darin stellt Prof. Dan Kammen, Mitglied des Weltklimarats, von der University of California ab Samstag, 10. August 2013, 11.15 Uhr, Technologien vor, die die Zukunft der Städte verändern könnten. Nur ein Beispiel, wo es bald soweit ist: Allein in Shanghai werden in wenigen Jahren 40 Millionen Einwohner leben. Damit wird die Stadt zur größten Metropolregion der Welt. Schon heute droht den überfüllten und verschmutzten Mega-Metropolen der Kollaps.

Noch nie war die Herausforderung für Architekten, Stadtplaner und Ingenieure so groß: Am Computer stampfen sie Stadtquartiere für zwei oder mehr Millionen Menschen aus dem Boden. Es entstehen Ballungsräume für 40 bis 50 Millionen. Dass reißbrettartige Planungn nicht immer so funktionieren, wie geplant, zeigen die vielen seelenlosen Trabantenstädte, die an der fehlenden sozialen Infrastruktur zugrunde gehen. Wir werden sehen, wie die "Ecopolis" damit umgeht.

Daniel Kammen ist Professor für Energie und Ressourcennutzung sowie Kerntechnologie an der University of California in Berkeley. Er wird die zwanzig visionärsten Projekte aus sechs verschiedenen Großstädten untersuchen und daraus fünf auswählen, die tatsächlich zukunftsfähig sind.

Mehr zur Vorsicht, zu Vohersagen und Vorausschau in die Zukunft auch im factory-Magazin Vor-Sicht. Dort werden auch eine Reihe von Öko-Innovationen vorgestellt, die ebenfalls das Leben in den Städten der Zukunft erleichtern könnten.



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