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    Der Wald hat mehr als nur ökonomischen und ökologischen Wert. Bild: Alois Staudacher, Flickr.com

Freitag, 18. Oktober 2013

Der Wert "unseres" Waldes

Waldbesitzer messen den Wert des Waldes ökonomisch, Klimaforscher und Biologen werten ihn als CO2-Speicher und Sauerstoffproduzenten. Der Wald steht für Nachhaltigkeit. Doch was ist er uns wirklich wert?

Der Wald ist allgegenwärtig, er ist das Natursymbol schlechthin. Filme, Bücher, die Werbung thematisieren und zitieren ihn, der Wald vor unserer Haustür steht für Erholung, Holzlieferant, Sauerstoffproduzent und Kohlendioxid-Senke und -speicher. Seine Gefährdung und Erholung wird im jährlichen Waldschadensbericht protokolliert. Waldsterben ist ein international bekannter deutscher Begriff.

Obwohl er tief mit der Geschichte der Menschheit und dem täglichen Leben verbunden ist, nehmen wir "unseren Wald" kaum bewusst wahr. Kaum ein Nicht-Waldbesitzer fragt sich, welchen Wert der Wald für ihn persönlich hat. Oder was wäre, wenn er auf einmal nicht mehr da wäre oder ganz anders aussehen würde? Jeder weiß, dass Wald wichtig ist und dass er ihn gern und möglicherweise häufig nutzt, aber was ist er einem wert? Wie würde man sich für ihn einsetzen, wenn er verloren geht?

Seit Januar 2013 führt der Naturschutzbund NABU im Saarland ein Projekt durch, bei dem er sich im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt intensiv mit dem Thema Wald beschäftigt. Bevor Wissenschaftler und Experten die Wälder in den nächsten Jahren untersuchen, wollen sie auch die Meinung von Waldnutzern wissen. Die Umfrage zur Bedeutung des Waldes lässt sich innerhalb von fünfzehn Minuten beantworten. Die Ergbenisse sollen helfen, die Wertschätzung des Waldes zu erkennen und zu verbessern, damit seine Inwertsetzung als CO2-, Holz- und Biodiversitätsspeicher nicht zu seinem Verlust und unserem Verlust führt.

Mehr zum Thema Wertschätzung gibt es in der nächsten Ausgabe der factory.



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