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    Mittwoch, 07. März 2012

    Banker fordern nachhaltige Ratingagentur

    Eine nachhaltige Ratingagentur, die Investitionsvorhaben auch auf ökologische und soziale Verträglichkeit prüft und bewertet. Für die Initiative der Deutschen Umweltstiftung treten auch Banker ein.

    Bereits 2010 sprach sich der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger für die Gründung einer "europäischen, nicht gewinnorientierten Ratingagentur" aus. Schon damals wurden die Folgen der griechischen Finanzkrise und des Übergreifens auf andere Länder deutlich.

    Weil die drei großen US-Agenturen Standard Poor’s, Moody’s und Fitch „bisher in jeder Krise massiv versagt“, aber dafür nie zur Rechenschaft gezogen worden seien, sei eine Veränderung der globalen Ratingdominanz der US-amerikanischen Agenturen notwendig. Weder gebe es einen echten Wettbewerb unter den Ratingagenturen, noch hafteten sie für ihre Beurteilungen.

    Die Prüfung, ob die Vorhaben auch ökonomisch, ökologisch und sozial ohne Risike, also nachhaltig sind, ist noch lange nicht Bestandteil der Bewertungen. Nun fordert die Deutsche Umweltstiftung seit Beginn 2012 "ENRA", die europäische Ratingagentur mit Nachhaltigkeitsausrichtung. Sie wird von vielen Organisationen unterstützt.

    Auf den Webseiten von future, verantwortung unternehmen, ist jetzt ein Standpunkt des Geschäftsführers der Triodos Bank Deutschland dazu erschienen. Die Bank ist Tochter der größten ethisch-ökologischen Bank Europas, der Triodos Bank.


    Foto: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von jvleis




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