• Schnippeldisko schafft Gemüsegleichheit

    Eine konkrete Utopie: Warum Gemüse entsorgen, wenn es nicht der gewohnten Norm entspricht – also schief, krumm und natürlich gewachsen ist? Über 50 Prozent des in Deutschland produzierten Gemüses landen gar nicht erst im Handel, weltweit sind es 30 Prozent. Mit Schnippeldiskos versuchen Aktivisten wie von Slowfood Youth die Wertschätzung für die entwerteten Gewächse zu erhöhen. Mehr dazu im factory-Magazin Utopien.

  • Earth Overshoot Day 2016

    Jedes Jahr rückt der Earth Overshoot Day, der Erdüberlastungstag oder auch Ecological Debt Day im Kalender weiter nach vorn. Ab diesem Tag haben die Menschen alle nachwachsenden Rohstoffe für ihre Versorgung verbraucht, sie machen Schulden an Natur, Umwelt, Klima und bei ihren Nachkommen. Mehr dazu in den News und im Magazin Schuld & Sühne.

  • Kohleausstieg als Klimaschutz

    Vom 3. bis zum 15. Mai 2016 fanden weltweit Proteste gegen die weitere Ausbeutung von Öl-, Gas- und Kohlevorkommen statt. Unter dem Motto "Break Free from Fossil Fuels" plädierten etwa 35.000 Menschen mit Demonstrationen und Aktionen zivilen Ungehorsams dafür, fossile Brennstoffe in der Erde zu lassen. Damit das Zwei-Grad-Ziel der globalen Erderwärmung nicht überschritten wird, dürfen eigentlich ab 2028 keine weiteren fossilen Brennstoffe verfeuert werden. Mehr zum Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl im factory-Themenbereich Divestment.

  • Investitionen und Divestment

    "Es ist eine große kosmopolitische Bewegung aller Bürger, die zusätzlichen Druck aufbaut und fragt: Wo geht das Geld hin, das auf diesem Planeten investiert wird? Dient das Geld eher der Zerstörung der Nachhaltigkeit oder der Stärkung der Nachhaltigkeit? Ich glaube, dass Divestment eine der ganz großen Bewegungen des 21. Jahrhunderts wird." (Video ab Minute 4:23). WBGU-Vorsitzender Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber zum Divestment. Mehr dazu im factory-Themenbereich und ausführlicher im factory-Magazin Divestment zum freien Download.

  • Teilhabe, das Ding mit der Gerechtigkeit

    Was bedeutet Teilhabe? Unter den Begriff Teilhabe wird klassischerweise meist das Recht benachteiligter Menschen auf Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gefasst. Das Video der Caritas Deutschland deutet aber an, dass es um mehr geht. Die Teilnehmer des mit dem Video eingeleiteten zweiten Caritas-Kongress sehen das in ihren kurzen Statements ebenso.

  • Urbanes Imkern

    Urbanes Imkern kann nicht nur ein Zeichen für die bedrohte Honigbiene setzen, sie ist auch eine gute Gelegenheit für eine größere Wertschätzung der Leistungen der Natur. Dazu liefern die Großstadtbienen auch noch guten Honig – aus der Region. Die DW-Reportage zeigt verschiedene Metropolenbeispiele. Eine Fotoreportage über das urbane Imkern finden Sie auch im factory-Magazin Wert-Schätzung.

  • Zu viel ist nicht genug

    Der Kabarettist Volker Pispers hat seinen ganz eigenen Beitrag zum Zusammenhang von Produktivität und Wachstum. "Frauen haben eine angeborene kapitalistische Intelligenz." Solche und weitere Sätze zum Wachstum hier in diesem bewegungslosen Audio-Video.

  • Was 3D-Drucker können

    3D-Drucker stehen heute bereits in jedem FabLab. Sie eröffnen eine neue Dimension des Gestaltens und Produzierens. Nicht nur Designer, sondern auch produzierende Unternehmen und Verbraucher können davon profitieren. Fragt sich nur, wie es um die Nachhaltigkeit der 3D-Druckproduktion steht. Ein Beitrag des Schweizer Fernsehens.

  • Urbane Gemeinschaftsgärten

    Die Prinzessinnengärten in Berlin sind wohl die berühmtesten Vertreter ihrer Art. Die Gemeinschaftsgärtner betreiben sie in mobilen Behältern auf einer zuvor seit 60 Jahren leerstehende Brachfläche. Angebaut wird konsequent biologisch.

News

News | 07. Dezember 2016

Leichtigkeit wäre die Lösung

Der Ressourcenverbrauch und damit die Treibhausgasemissionen sind vor allem durch den verbrauchsintensiven Lebensstil in den Industrieländern so hoch. Mit entsprechenden Strategien könnten sich Konsumgesellschaften wie die deutsche jedoch wesentlich ressourcenleichter machen. Ein Projekt hat fünf nachhaltige Gesellschaftsutopien auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

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News | 30. November 2016

Die utopischen Kräfte der Wissenschaft wecken

Utopien, die ein globales nachhaltiges Gesellschaftsmodell vorstellbar werden lassen, haben es schwer – nicht erst seit Brexit oder Trump, wo die Vorstellungen alles andere als nachhaltig sind. Die Wissenschaft hat in dieser Zeit eine besondere Aufgabe: Sie muss wieder zum utopischen Motor für mehr Wohlstand und ein besseres Leben werden, fordert der Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Uwe Schneidewind.

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News | 24. November 2016

Klimafreundliche Stadtplanung ist der Schlüssel zum Zwei-Grad-Ziel

Weltweit ziehen die Menschen in die Städte. Werden die dafür notwendigen Erweiterungen um Gebäude, Infra- und Mobilitätsstrukturen so geplant und realisiert, wie bisher, macht der hohe Ressourceneinsatz das Klimaziel von zwei bzw. 1,5 Grad Celcius maximaler Erwärmung unmöglich. Werden sie jedoch klimafreundlich gestaltet, wird schon jetzt die Hälfte der zukünftigen Treibhausgasemissionen eingespart, zeigt eine neue Studie.

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News | 22. November 2016

Deutschland verfehlt Klimaziel 2020: Erreichbar nur ohne Kohle

Der Klimaschutzplan 2050 steht, doch Deutschland wird bereits sein Klimaziel für 2020 verfehlen. Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag von Umweltverbänden hervor. Um die beschlossene Reduktion von 40 Prozent noch erreichen zu können, fordern sie einen Maßnahmenplan zur schnelleren Stillegung von Kohlemeilern. Während Kanada seinen Kohleausstieg ankündigt, werden im Süden Deutschlands Gas- statt Kohlekraftwerke abgeschaltet.

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News | 18. November 2016

Mit dem Elektromotorrad nach Marrakesch

E-Bikes und Elektromotorräder sind faszinierende Möglichkeiten der Elektromobilität. Statt Abgas und Lärm nur Roll- und Windgeräusche. Eine 4000 Kilometer lange Reise nach Marrakesch zum Klimagipfel stand ganz im Zeichen dessen, was die Bikes schon können und was an Infrastruktur noch fehlt.

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Weitere aktuelle Meldungen

Themen

Thema "Handeln"

Die Macht ist unser

Die Dienste von Google, Facebook und Co. sind effizient und kostenlos. Im Netz kommt kaum jemand an ihnen vorbei, der im Netzwerk arbeiten oder Beziehungen pflegen will. Weil die Anbieter Daten sammeln und ihre Algorithmen unsere Handlungsmöglichkeiten bestimmen, stehen sie in der Kritik. Möglicherweise sieht die politisch-ökologische Seite von Big Data ganz anders aus, fragt Andres Friedrichsmeier in Möge die Macht mit uns sein im factory-Magazin Handeln.

Thema "Baden gehen"

Mee/hr geht nicht

Die Meere sind Kühlschrank und Kohlendioxidspeicher der Welt. Die steigenden Temperaturen und der unverminderte Treibhausgasausstoß haben sie jedoch an ihre Grenzen gebracht. Forscher befürchten einen grundlegenden Wandel der Ozeane – selbst bei Erreichen des Zwei-Grad-Klimazieles. Ein Beitrag von Sina Löschke aus "Baden gehen" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Schuld & Sühne"

Kein Wandel ohne Risiko

Ressourceneffiziente Innovationen und eine Energiewende sind nicht möglich ohne Investitionen. Doch zur Geldanlage gehört auch das Risiko des Kapitalverlusts. Die neuen amtlichen Sorgen um Sicherheit und Regulierung hingegen führen nicht zu mehr Nachhaltigkeit. Statt zu gängeln, sollte der Staat Interesse und Risikobewusstsein wecken. Bürger dürfen zwar wählen und mit Teilkasko Auto fahren, doch bei der Geldanlage sprechen Politiker ihnen die Mündigkeit ab. Ein Beitrag aus "Schuld & Sühne" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Wir müssen reden"

Reden über Ressourcen

Schon mal 40.000 Euro durch ein einziges Gespräch gespart? Geht, wenn man nur will. Und wesentlich mehr, wenn mehr Menschen in Unternehmen und Organisationen über Ressourcen reden. Durch Zusammenarbeit können sie Ressourcen und damit Kosten sparen – und Klimafolgen reduzieren. Ressoucenkommunikation und Ressourcenkooperation stehen im Mittelpunkt von "Wir müssen reden" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Trans-Form"

Das große und das kleine Transformationsdesign

Wandel und Veränderung, Form und Format, die Transformation von Produktion und Produkt, von Gesellschaft und Konsumverhalten, sie stehen im Mittelpunkt der Themenausgabe "Trans-Form". Dabei ist das Verschwinden der Produkte wohl eine der interessantesten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen. Wie das funktioniert, lesen Sie online in ausgewählten Beiträgen oder im kostenlosen PDF-Magazin.

Thema "Trennen"

Trennen verbindet

Exportweltmeister und Weltmeister im Trennen, das weiß die Welt von Deutschland. Nirgendwo sonst wird so systematisch Abfall getrennt, gesammelt und sortiert, wie hierzulande. Deutschland ist ein ordentliches Land, das Dosenpfand hält das Land sauber. Doch im Trennen von alten Vorstellungen sind die Deutschen schlecht. Wie der Wandel durch das "Trennen" erleichtert wird, lesen Sie im factory-Thema Trennen.

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