• Kohleausstieg als Klimaschutz

    Vom 3. bis zum 15. Mai 2016 fanden weltweit Proteste gegen die weitere Ausbeutung von Öl-, Gas- und Kohlevorkommen statt. Unter dem Motto "Break Free from Fossil Fuels" plädierten etwa 35.000 Menschen mit Demonstrationen und Aktionen zivilen Ungehorsams dafür, fossile Brennstoffe in der Erde zu lassen. Damit das Zwei-Grad-Ziel der globalen Erderwärmung nicht überschritten wird, dürfen eigentlich ab 2028 keine weiteren fossilen Brennstoffe verfeuert werden. Mehr zum Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl im factory-Themenbereich Divestment.

  • Investitionen und Divestment

    "Es ist eine große kosmopolitische Bewegung aller Bürger, die zusätzlichen Druck aufbaut und fragt: Wo geht das Geld hin, das auf diesem Planeten investiert wird? Dient das Geld eher der Zerstörung der Nachhaltigkeit oder der Stärkung der Nachhaltigkeit? Ich glaube, dass Divestment eine der ganz großen Bewegungen des 21. Jahrhunderts wird." (Video ab Minute 4:23). WBGU-Vorsitzender Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber zum Divestment. Mehr dazu im factory-Themenbereich und ausführlicher im factory-Magazin Divestment zum freien Download.

  • Teilhabe, das Ding mit der Gerechtigkeit

    Was bedeutet Teilhabe? Unter den Begriff Teilhabe wird klassischerweise meist das Recht benachteiligter Menschen auf Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gefasst. Das Video der Caritas Deutschland deutet aber an, dass es um mehr geht. Die Teilnehmer des mit dem Video eingeleiteten zweiten Caritas-Kongress sehen das in ihren kurzen Statements ebenso.

  • Urbane Gemeinschaftsgärten

    Die Prinzessinnengärten in Berlin sind wohl die berühmtesten Vertreter ihrer Art. Die Gemeinschaftsgärtner betreiben sie in mobilen Behältern auf einer zuvor seit 60 Jahren leerstehende Brachfläche. Angebaut wird konsequent biologisch.

  • Zu viel ist nicht genug

    Der Kabarettist Volker Pispers hat seinen ganz eigenen Beitrag zum Zusammenhang von Produktivität und Wachstum. "Frauen haben eine angeborene kapitalistische Intelligenz." Solche und weitere Sätze zum Wachstum hier in diesem bewegungslosen Audio-Video.

  • Was 3D-Drucker können

    3D-Drucker stehen heute bereits in jedem FabLab. Sie eröffnen eine neue Dimension des Gestaltens und Produzierens. Nicht nur Designer, sondern auch produzierende Unternehmen und Verbraucher können davon profitieren. Fragt sich nur, wie es um die Nachhaltigkeit der 3D-Druckproduktion steht. Ein Beitrag des Schweizer Fernsehens.

  • Die Yasuni ITT-Initiative wäre es wert gewesen

    Ein Beispiel für die Wertschätzung der Natur: Die Yasuni-ITT-Initiative ist 2013 leider gescheitert. Sie hatte das Ziel, das Erdöl des ITT-Ölfeldes im equadorianischen Yasuni-Nationalpark gegen Zahlung der Hälfte des Wertes des Erdöls im Boden zu lassen. Damit sollte die einzigartige biologische Vielfalt des Urwalds erhalten und das Klima geschont werden. Mangels ausreichender internationaler Zahlungen in den UN-Erhaltungsfond wird jetzt das Öl gefördert. Die kurze spanisch-sprachige Reportage berichtet über den besonderen Wert des Yasuni-Nationalparks. Die Bilder sagen schon viel aus, ein englisch-sprechender Biologe fasst das Wesentliche zusammen. Mehr im factory-Magazin Wert-Schätzung.

  • Flüssig mitbestimmen

    Liquid Democracy ist der Modebegriff schlechthin für eine zukunftsorientierte, direkte demokratische Teilhabe. Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat auf der re:publica 2012 Daniel Rei­chert interviewt. Er ist Mit­be­grün­der des Ver­eins Liquid Demo­cracy e.V.

  • Urbanes Imkern

    Urbanes Imkern kann nicht nur ein Zeichen für die bedrohte Honigbiene setzen, sie ist auch eine gute Gelegenheit für eine größere Wertschätzung der Leistungen der Natur. Dazu liefern die Großstadtbienen auch noch guten Honig – aus der Region. Die DW-Reportage zeigt verschiedene Metropolenbeispiele. Eine Fotoreportage über das urbane Imkern finden Sie auch im factory-Magazin Wert-Schätzung.

  • Wie die DIY-Revolution vorankommt

    Keine Bewegung ohne Revolution. Zumindest eine Ausstellung gibt es: Do it yourself - Die Mitmach-Revolution. Zuerst war sie in Berlin, jetzt ist sie in Dortmund, in der DASA, noch bis zum 28. April 2013. Lohnt sich!

News

News | 26. Juli 2016

Ökologisch korrekt wird zur Routine

Routinen erleichtern das Leben, sie wirken als gesellschaftliche Standards. Beim individuellen ökologischen Handeln sind inzwischen viele Dinge selbstverständlich, die früher keine Rolle spielten. Doch es gibt eklatante Lücken im kollektiven ressourcenleichten Leben – und Wege, sie zu schließen.

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News | 24. Juli 2016

Für das Leben ohne Kohle

Münster war 2016 die erste deutsche Stadt, die den Ausstieg aus den Investitionen in die fossile Wirtschaft beschlossen hat. Mittlerweile hat sich mit Berlin sogar ein erstes Bundesland zum Divestment bekannt. Viele Kommunen in den Braunkohleregionen sind jedoch abhängig von den Energiekonzernen.

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News | 19. Juli 2016

Klimawandel wird große Hochwasserschäden produzieren

Der Klimawandel wird nicht nur Atolle und Küstenstädte im globalen Süden überfluten lassen, sondern auch hierzulande die Wasserspiegel steigen lassen – und nicht nur an den Küsten. Ohne Anpassung werden sich die Schadenskosten vervielfachen und höher sein, als bisher gedacht, zeigt eine neue Studie.

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News | 18. Juli 2016

Investieren ohne Reue – und dabei Klima und Menschen schützen

Das fossile Divestment ist auf dem Vormarsch. Konventionelle Anlageprodukte, die auf Kohle, Gas und Öl bauen, verlieren an Wert und Sicherheit. Groß- und Kleinanleger orientieren sich um. Wer heute Geld anlegen will, kann oder muss, hat viele gewinnbringende Möglichkeiten – und bringt gleichzeitig den Klimaschutz voran.

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News | 14. Juli 2016

Endlich Wachstum in der deutschen Ökolandwirtschaft

Die jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten Zahlen bestätigen: Die deutsche Öko-Anbaufläche konnte im vergangenen Jahr um mehr als 41.000 Hektar (3,9 %) vergrößert werden. Wenn allerdings das in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung anvisierte Ziel von 20 Prozent Ökolandbau erreicht werden soll, müssen endlich Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden.

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Weitere aktuelle Meldungen

Themen

Thema "Handeln"

Die Macht ist unser

Die Dienste von Google, Facebook und Co. sind effizient und kostenlos. Im Netz kommt kaum jemand an ihnen vorbei, der im Netzwerk arbeiten oder Beziehungen pflegen will. Weil die Anbieter Daten sammeln und ihre Algorithmen unsere Handlungsmöglichkeiten bestimmen, stehen sie in der Kritik. Möglicherweise sieht die politisch-ökologische Seite von Big Data ganz anders aus, fragt Andres Friedrichsmeier in Möge die Macht mit uns sein im factory-Magazin Handeln.

Thema "Baden gehen"

Mee/hr geht nicht

Die Meere sind Kühlschrank und Kohlendioxidspeicher der Welt. Die steigenden Temperaturen und der unverminderte Treibhausgasausstoß haben sie jedoch an ihre Grenzen gebracht. Forscher befürchten einen grundlegenden Wandel der Ozeane – selbst bei Erreichen des Zwei-Grad-Klimazieles. Ein Beitrag von Sina Löschke aus "Baden gehen" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Schuld & Sühne"

Kein Wandel ohne Risiko

Ressourceneffiziente Innovationen und eine Energiewende sind nicht möglich ohne Investitionen. Doch zur Geldanlage gehört auch das Risiko des Kapitalverlusts. Die neuen amtlichen Sorgen um Sicherheit und Regulierung hingegen führen nicht zu mehr Nachhaltigkeit. Statt zu gängeln, sollte der Staat Interesse und Risikobewusstsein wecken. Bürger dürfen zwar wählen und mit Teilkasko Auto fahren, doch bei der Geldanlage sprechen Politiker ihnen die Mündigkeit ab. Ein Beitrag aus "Schuld & Sühne" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Wir müssen reden"

Reden über Ressourcen

Schon mal 40.000 Euro durch ein einziges Gespräch gespart? Geht, wenn man nur will. Und wesentlich mehr, wenn mehr Menschen in Unternehmen und Organisationen über Ressourcen reden. Durch Zusammenarbeit können sie Ressourcen und damit Kosten sparen – und Klimafolgen reduzieren. Ressoucenkommunikation und Ressourcenkooperation stehen im Mittelpunkt von "Wir müssen reden" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Trans-Form"

Das große und das kleine Transformationsdesign

Wandel und Veränderung, Form und Format, die Transformation von Produktion und Produkt, von Gesellschaft und Konsumverhalten, sie stehen im Mittelpunkt der Themenausgabe "Trans-Form". Dabei ist das Verschwinden der Produkte wohl eine der interessantesten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen. Wie das funktioniert, lesen Sie online in ausgewählten Beiträgen oder im kostenlosen PDF-Magazin.

Thema "Trennen"

Trennen verbindet

Exportweltmeister und Weltmeister im Trennen, das weiß die Welt von Deutschland. Nirgendwo sonst wird so systematisch Abfall getrennt, gesammelt und sortiert, wie hierzulande. Deutschland ist ein ordentliches Land, das Dosenpfand hält das Land sauber. Doch im Trennen von alten Vorstellungen sind die Deutschen schlecht. Wie der Wandel durch das "Trennen" erleichtert wird, lesen Sie im factory-Thema Trennen.

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Termin | 06. September 2016 - 09. September 2016

Welcome to Wuppertal - Making Utopia possible

Das Wuppertal Institut feiert seinen 25. Geburtstag. Mit einem Festakt, zwei Kongressen und einer utopischen Mission.
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