• Kreislauf statt linearer Wirtschaft

    Das Video zur Circular Economy von der Stiftung der britischen Weltumseglerin Ellen MacArthur. Sie trägt wesentlich zur Etablierung einer weltweiten Circular Economy bei, wie zum Beispiel durch Forschungsunterstützung und Kommunikation. Die von ihr geförderten Studien von McKinsey 2012 und 2013 waren Diskussionsstoff auf dem Weltwirtschaftsforum 2013 und lieferten die Blaupause für die Kreislaufwirtschaftsstrategie der EU-Kommission 2015. Mehr zur Circular Economy im factory-Magazin und im Themenbereich.

  • Abfall nicht erst entstehen lassen

    Eine Kreislaufwirtschaft, die dem Namen wirklich gerecht wird, bedeutet, sich nicht auf den Abfallsektor und mehr Recycling zu beschränken. Vielmehr geht es darum, Abfall erst gar nicht entstehen zu lassen – durch längere Nutzung von Produkten, durch Wiederaufbereitung und durch entsprechendes Produktdesign. Damit das erfolgreich gelingt, sind neue Gesetze erforderlich. Das Euronews-Video macht dazu eine Reise durch verschiedene europäische Unternehmen. Mehr zum Thema im factory-Magazin Circular Economy und online.

  • Earth Overshoot Day 2016

    Jedes Jahr rückt der Earth Overshoot Day, der Erdüberlastungstag oder auch Ecological Debt Day im Kalender weiter nach vorn. Ab diesem Tag haben die Menschen alle nachwachsenden Rohstoffe für ihre Versorgung verbraucht, sie machen Schulden an Natur, Umwelt, Klima und bei ihren Nachkommen. Mehr dazu in den News und im Magazin Schuld & Sühne.

  • Kohleausstieg als Klimaschutz

    Vom 3. bis zum 15. Mai 2016 fanden weltweit Proteste gegen die weitere Ausbeutung von Öl-, Gas- und Kohlevorkommen statt. Unter dem Motto "Break Free from Fossil Fuels" plädierten etwa 35.000 Menschen mit Demonstrationen und Aktionen zivilen Ungehorsams dafür, fossile Brennstoffe in der Erde zu lassen. Damit das Zwei-Grad-Ziel der globalen Erderwärmung nicht überschritten wird, dürfen eigentlich ab 2028 keine weiteren fossilen Brennstoffe verfeuert werden. Mehr zum Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl im factory-Themenbereich Divestment.

  • Investitionen und Divestment

    "Es ist eine große kosmopolitische Bewegung aller Bürger, die zusätzlichen Druck aufbaut und fragt: Wo geht das Geld hin, das auf diesem Planeten investiert wird? Dient das Geld eher der Zerstörung der Nachhaltigkeit oder der Stärkung der Nachhaltigkeit? Ich glaube, dass Divestment eine der ganz großen Bewegungen des 21. Jahrhunderts wird." (Video ab Minute 4:23). WBGU-Vorsitzender Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber zum Divestment. Mehr dazu im factory-Themenbereich und ausführlicher im factory-Magazin Divestment zum freien Download.

  • Teilhabe, das Ding mit der Gerechtigkeit

    Was bedeutet Teilhabe? Unter den Begriff Teilhabe wird klassischerweise meist das Recht benachteiligter Menschen auf Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gefasst. Das Video der Caritas Deutschland deutet aber an, dass es um mehr geht. Die Teilnehmer des mit dem Video eingeleiteten zweiten Caritas-Kongress sehen das in ihren kurzen Statements ebenso.

  • Was 3D-Drucker können

    3D-Drucker stehen heute bereits in jedem FabLab. Sie eröffnen eine neue Dimension des Gestaltens und Produzierens. Nicht nur Designer, sondern auch produzierende Unternehmen und Verbraucher können davon profitieren. Fragt sich nur, wie es um die Nachhaltigkeit der 3D-Druckproduktion steht. Ein Beitrag des Schweizer Fernsehens.

  • Urbane Gemeinschaftsgärten

    Die Prinzessinnengärten in Berlin sind wohl die berühmtesten Vertreter ihrer Art. Die Gemeinschaftsgärtner betreiben sie in mobilen Behältern auf einer zuvor seit 60 Jahren leerstehende Brachfläche. Angebaut wird konsequent biologisch.

  • Schnippeldisko schafft Gemüsegleichheit

    Eine konkrete Utopie: Warum Gemüse entsorgen, wenn es nicht der gewohnten Norm entspricht – also schief, krumm und natürlich gewachsen ist? Über 50 Prozent des in Deutschland produzierten Gemüses landen gar nicht erst im Handel, weltweit sind es 30 Prozent. Mit Schnippeldiskos versuchen Aktivisten wie von Slowfood Youth die Wertschätzung für die entwerteten Gewächse zu erhöhen. Mehr dazu im factory-Magazin Utopien.

News

News | 24. April 2017

Deutschland kann und muss bis spätestens 2035 aus der Kohleverbrennung aussteigen

Sie produzieren 40 Prozent des deutschen Stroms, sind aber für 80 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich: die deutschen Braun- und Steinkohlekraftwerke. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Studien über die Notwendigkeit und die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des deutschen Kohleausstiegs innerhalb der nächsten 8 bis 18 Jahre, doch für die Politik sind Entwicklungsperspektiven kein Thema.

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News | 18. April 2017

Bio-Lebensmittel in EU weit weniger pestizidbelastet als konventionelle

Eine Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zeigt, dass ökologisch angebaute Lebensmittel erheblich weniger Pestizide enthalten als konventionell produzierte.

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News | 13. April 2017

Deutsche wünschen sich starken Staat für besseren Umwelt- und Klimaschutz

Nach Migration und Stabilität sind Umweltthemen für die Deutschen am wichtigsten. Die große Mehrheit möchte eine grundlegende Umgestaltung der energie- und ressourcenintensiven Wirtschafts- und Lebensweise. Weil die Industrie dafür nicht genug unternehme, wünschen sich die Menschen eine stärkere Regulierung durch die Bundesregierung. Das geht aus der aktuellen Studie "Umweltbewusstsein in Deutschland" hervor.

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News | 06. April 2017

KMU: Neue Ideen für Ressourceneffizienz fördern lassen

Weniger Ressourcen für Produkte und Dienstleistungen einzusetzen, ist der Schlüssel für einen Wandel in der Wirtschaft. Kleine und mittlere Unternehmen in NRW können im Programm "Ressource.NRW" Fördermittel für ihre besten Ideen dazu erhalten.

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News | 29. März 2017

Gemeinwohl-Ökonomie, Kakao-Handel und Bildungsplattform für Geflüchtete ausgezeichnet

Ein alternatives Wirtschaftsmodell, das soziales und ökologisches Handeln von Unternehmen honoriert, ein Bündnis von Industrie und Handel für nachhaltigen Kakaoanbau und -handel und ein Start-up, das Geflüchteten den Hochschulzugang erleichtert sind Gewinner des diesjährigen Preises Mut zur Nachhaltigkeit, den u.a. die gleichnamige Stiftung und der ZEIT Verlag vergeben.

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Weitere aktuelle Meldungen

Themen

Thema Utopien

Utopisches Denken ist kreativ

Die Große Transformation in diesem Jahrhundert enthält viele Herausforderungen: von Energieversorgung über Klimawandel, Landwirtschaft, Produktion, Urbanisierung, Gesundheit, Migration bis Bildung. Die Liste scheint unendlich, doch für all das gibt es bereits nachhaltige, gerechte Lösungen. Für die Realisierung brauchen wir jedoch eine neue Lust am utopischen Denken. Wir brauchen Bilder lebenswerter Zukünfte, in die sich Menschen hineinversetzen können, die ihnen Mut auf eine ungewisse, aber gerechtere Zukunft machen. Denn das zeigt sich: Überall dort, wo diese Bilder entstehen, realisieren sich auch konkrete Utopien und kreative Lösungen. Mehr dazu im factory-Magazin Utopien und online im Themenbereich.

Thema "Handeln"

Die Macht ist unser

Die Dienste von Google, Facebook und Co. sind effizient und kostenlos. Im Netz kommt kaum jemand an ihnen vorbei, der im Netzwerk arbeiten oder Beziehungen pflegen will. Weil die Anbieter Daten sammeln und ihre Algorithmen unsere Handlungsmöglichkeiten bestimmen, stehen sie in der Kritik. Möglicherweise sieht die politisch-ökologische Seite von Big Data ganz anders aus, fragt Andres Friedrichsmeier in Möge die Macht mit uns sein im factory-Magazin Handeln.

Thema "Baden gehen"

Mee/hr geht nicht

Die Meere sind Kühlschrank und Kohlendioxidspeicher der Welt. Die steigenden Temperaturen und der unverminderte Treibhausgasausstoß haben sie jedoch an ihre Grenzen gebracht. Forscher befürchten einen grundlegenden Wandel der Ozeane – selbst bei Erreichen des Zwei-Grad-Klimazieles. Ein Beitrag von Sina Löschke aus "Baden gehen" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Schuld & Sühne"

Kein Wandel ohne Risiko

Ressourceneffiziente Innovationen und eine Energiewende sind nicht möglich ohne Investitionen. Doch zur Geldanlage gehört auch das Risiko des Kapitalverlusts. Die neuen amtlichen Sorgen um Sicherheit und Regulierung hingegen führen nicht zu mehr Nachhaltigkeit. Statt zu gängeln, sollte der Staat Interesse und Risikobewusstsein wecken. Bürger dürfen zwar wählen und mit Teilkasko Auto fahren, doch bei der Geldanlage sprechen Politiker ihnen die Mündigkeit ab. Ein Beitrag aus "Schuld & Sühne" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Wir müssen reden"

Reden über Ressourcen

Schon mal 40.000 Euro durch ein einziges Gespräch gespart? Geht, wenn man nur will. Und wesentlich mehr, wenn mehr Menschen in Unternehmen und Organisationen über Ressourcen reden. Durch Zusammenarbeit können sie Ressourcen und damit Kosten sparen – und Klimafolgen reduzieren. Ressoucenkommunikation und Ressourcenkooperation stehen im Mittelpunkt von "Wir müssen reden" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Trans-Form"

Das große und das kleine Transformationsdesign

Wandel und Veränderung, Form und Format, die Transformation von Produktion und Produkt, von Gesellschaft und Konsumverhalten, sie stehen im Mittelpunkt der Themenausgabe "Trans-Form". Dabei ist das Verschwinden der Produkte wohl eine der interessantesten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen. Wie das funktioniert, lesen Sie online in ausgewählten Beiträgen oder im kostenlosen PDF-Magazin.

Thema "Trennen"

Trennen verbindet

Exportweltmeister und Weltmeister im Trennen, das weiß die Welt von Deutschland. Nirgendwo sonst wird so systematisch Abfall getrennt, gesammelt und sortiert, wie hierzulande. Deutschland ist ein ordentliches Land, das Dosenpfand hält das Land sauber. Doch im Trennen von alten Vorstellungen sind die Deutschen schlecht. Wie der Wandel durch das "Trennen" erleichtert wird, lesen Sie im factory-Thema Trennen.

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