• Es ist nicht Deine Schuld ...

    Mit dem Doppelalbum "Geräusch" von 2003 betrat die Band Die Ärzte wieder politischen Boden. Die Single-Auskopplung "Deine Schuld" ist eine flotte Aufforderung zum Tanz. Denn: "Glaub keinem der Dir sagt, dass Du nichts verärndern kannst. Die die das behaupten haben nur vor Veränderungen Angst." Das Video endet apokalyptisch. Damit es nicht so ganz so düster wird, gibt es genügend Wege, die wir im factory-Magazin Schuld & Sühne vorstellen.

  • Geld, Ressourcen und Schulden

    "Die Finanzkrise lässt sich mit einem Fingerschnipps lösen. Das Ressourcenproblem lässt sich nicht lösen", sagt der Kabarettist Volker Pispers hier. "Wir leben auf Kosten der nächsten Generation? Das ist Quatsch: Die Reichen vererben ihr Vermögen an die nächste Generation, die Armen vererben die Schulden an die nächste Generation. Im Kapitalismus entsteht alles Geld durch Schuldenmachen." Dass es auch im Kapitalismus Wege gäbe, dieses Schuldenmachen zu verringern, zeigen wir im factory-Magazin Schuld & Sühne und online im Themenbereich.

  • Fuselanleihe für Anleger

    Der Kabarettist Chin Meyer über eine gesunde Möglichkeit, aus einer Sucht Geld zu machen, ohne Geld zu investieren – in dem Schulden angeboten werden. Hier noch mit einem anderen guten Investitionsangebot. Mehr zu wirklich existenziellen Schulden und wie man sie nicht aufnimmt oder wie man trotz Risiko gut investiert im factory-Magazin Schuld & Sühne und online im Themenbereich.

  • Zum Glück gehört das Pech dazu

    Schnelle Antworten auf die Frage, was Glück ist. Ob Glück die Abwesenheit von Schmerz ist, wie Epikur definiert, oder es eher so zugeht wie im Fußball: "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu", wie Jürgen Wegmann gern zitiert wird. Wie Glück als Transformationsmotor für die Gesellschaft wirken kann, lesen Sie online oder im factory-Magazin Glück-Wunsch.

  • Was ist Glück?

    Glückliche Wissenschaftler: In einer Podiumsdiskussion diskutieren der Philosoph Prof. Wilhelm Schmid, der Soziologe Prof. Ruut Veenhoven, der Ökonom Prof. Gerd G. Wagner und der Neurologe Prof. Henrik Walter miteinander, welche Glücksvorstellungen die Menschen prägen. Schmid stellt seine Definition der verschiedenen Glücke auch in der factory Glück-Wunsch vor.

  • Mit Suffizienz und Postwachstum zum Glück

    Die Verbindung zwischen gemeinschaftlichem Lebensglück und dem Nachhaltigkeitsprinzip der Suffizienz, bzw. der Postwachstumsökonomie knüpft hier einer der bekanntesten Wirtschaftswissenschaftler dieser Richtung, Prof. Niko Paech. Zu Postwachstum und Glück gibt es im factory-Magazin Glück-Wunsch auch einen Beitrag von Prof. Marcel Hunecke. Die Möglichkeiten zur Veränderung der wachstumsorientierten Wirtschaftsweise diskutieren verschiedene Autoren im factory-Magazin Wachstum.

  • Die Yasuni ITT-Initiative wäre es wert gewesen

    Ein Beispiel für die Wertschätzung der Natur: Die Yasuni-ITT-Initiative ist 2013 leider gescheitert. Sie hatte das Ziel, das Erdöl des ITT-Ölfeldes im equadorianischen Yasuni-Nationalpark gegen Zahlung der Hälfte des Wertes des Erdöls im Boden zu lassen. Damit sollte die einzigartige biologische Vielfalt des Urwalds erhalten und das Klima geschont werden. Mangels ausreichender internationaler Zahlungen in den UN-Erhaltungsfond wird jetzt das Öl gefördert. Die kurze spanisch-sprachige Reportage berichtet über den besonderen Wert des Yasuni-Nationalparks. Die Bilder sagen schon viel aus, ein englisch-sprechender Biologe fasst das Wesentliche zusammen. Mehr im factory-Magazin Wert-Schätzung.

  • Teilhabe, das Ding mit der Gerechtigkeit

    Was bedeutet Teilhabe? Unter den Begriff Teilhabe wird klassischerweise meist das Recht benachteiligter Menschen auf Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gefasst. Das Video der Caritas Deutschland deutet aber an, dass es um mehr geht. Die Teilnehmer des mit dem Video eingeleiteten zweiten Caritas-Kongress sehen das in ihren kurzen Statements ebenso.

  • Urbane Gemeinschaftsgärten

    Die Prinzessinnengärten in Berlin sind wohl die berühmtesten Vertreter ihrer Art. Die Gemeinschaftsgärtner betreiben sie in mobilen Behältern auf einer zuvor seit 60 Jahren leerstehende Brachfläche. Angebaut wird konsequent biologisch.

  • Zu viel ist nicht genug

    Der Kabarettist Volker Pispers hat seinen ganz eigenen Beitrag zum Zusammenhang von Produktivität und Wachstum. "Frauen haben eine angeborene kapitalistische Intelligenz." Solche und weitere Sätze zum Wachstum hier in diesem bewegungslosen Audio-Video.

  • Flüssig mitbestimmen

    Liquid Democracy ist der Modebegriff schlechthin für eine zukunftsorientierte, direkte demokratische Teilhabe. Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat auf der re:publica 2012 Daniel Rei­chert interviewt. Er ist Mit­be­grün­der des Ver­eins Liquid Demo­cracy e.V.

News

News | 25. Mai 2016

Konzerne zeigen Vernunft: Keine Ausdehnung der Fischerei in sensible arktische Gewässer

Arktisgebiete, die durch schmelzendes Eis zugänglich werden, können für Fangflotten attraktiv sein, denn kein Gesetzt verbietet bisher das Fischen dort. Seit Langem setzt sich Greenpeace mit Umweltschützern aus aller Welt für die Bewahrung dieses einzigartigen Ökosystems ein. In einer bislang beispiellosen Vereinbarung haben sich nun einige der größten Fischereifirmen der Welt verpflichtet, die Arktis vor Schlimmerem zu bewahren. 

Lesen
News | 24. Mai 2016

G7-Staaten stützen Klimawandel weiterhin mit Milliarden für Kohle

Um die Erderwärmung zu begrenzen müssen 80 Prozent der Kohlevorräte ungefördert bleiben. Ein neuer Bericht zeigt nun, dass selbst die G7-Staaten, die sich 2015 zur Dekarbonisierung bekannt haben, mit Milliarden öffentlicher Gelder die klimaschädliche Kohleverbrennung finanzieren. Die Länder, die sie mit Krediten und Garantien stützen, legen sie auf Jahrzehnte für eine ruinöse Energiewirtschaft fest.

Lesen
News | 23. Mai 2016

Bericht zur Lage der Pflanzenwelt: Sterberate bei 20 Prozent

Jede fünfte Pflanzenart weltweit ist vom Aussterben bedroht – und damit steht nicht nur die Grundlage der menschlichen Ernährung auf dem Spiel, wie der erste „Zustandsbericht zur Lage der Pflanzenwelt“ zeigt, der im Mai von Wissenschaftlern der Royal Botanical Gardens Kew veröffentlicht wurde.

Lesen
News | 20. Mai 2016

Geldgipfel 2016: Von Divestment über Blockchains bis Gemeinwohl

Wie könnte eine neue Wirtschaftsordnung aussehen, in der sich nicht alles nur ums Geld dreht? Auf dem Geldgipfel 2016 stehen Gemeinwohlökonomie, Europas Handelsabkommen mit Afrika als Fluchtursachen, Divestment und digitale Währungen im Mittelpunkt.

Lesen
News | 13. Mai 2016

Wie das deutsche und europäische Politestablishment die Demokratie destabilisiert

Die Politik muss auch die Demokratie stärker verteidigen und demokratisch agieren, denn sonst droht durch populistische Reaktionen ein Rückfall in gefährliche Zeiten. Der Finanzsoziologe Helge Peukert fasst in seinem Standpunkt den Stau an finanz- und gesellschaftspolitischen Missständen zusammen, die zu dem breiten Vertrauensverlust geführt haben, der die populistische Sehnsucht nach einfachen Lösungen verstärkt.

Lesen

Weitere aktuelle Meldungen

Themen

Thema "Baden gehen"

Mee/hr geht nicht

Die Meere sind Kühlschrank und Kohlendioxidspeicher der Welt. Die steigenden Temperaturen und der unverminderte Treibhausgasausstoß haben sie jedoch an ihre Grenzen gebracht. Forscher befürchten einen grundlegenden Wandel der Ozeane – selbst bei Erreichen des Zwei-Grad-Klimazieles. Ein Beitrag von Sina Löschke aus "Baden gehen" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Schuld & Sühne"

Kein Wandel ohne Risiko

Ressourceneffiziente Innovationen und eine Energiewende sind nicht möglich ohne Investitionen. Doch zur Geldanlage gehört auch das Risiko des Kapitalverlusts. Die neuen amtlichen Sorgen um Sicherheit und Regulierung hingegen führen nicht zu mehr Nachhaltigkeit. Statt zu gängeln, sollte der Staat Interesse und Risikobewusstsein wecken. Bürger dürfen zwar wählen und mit Teilkasko Auto fahren, doch bei der Geldanlage sprechen Politiker ihnen die Mündigkeit ab. Ein Beitrag aus "Schuld & Sühne" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Wir müssen reden"

Reden über Ressourcen

Schon mal 40.000 Euro durch ein einziges Gespräch gespart? Geht, wenn man nur will. Und wesentlich mehr, wenn mehr Menschen in Unternehmen und Organisationen über Ressourcen reden. Durch Zusammenarbeit können sie Ressourcen und damit Kosten sparen – und Klimafolgen reduzieren. Ressoucenkommunikation und Ressourcenkooperation stehen im Mittelpunkt von "Wir müssen reden" im Themenbereich und im factory-Magazin.

Thema "Trans-Form"

Das große und das kleine Transformationsdesign

Wandel und Veränderung, Form und Format, die Transformation von Produktion und Produkt, von Gesellschaft und Konsumverhalten, sie stehen im Mittelpunkt der Themenausgabe "Trans-Form". Dabei ist das Verschwinden der Produkte wohl eine der interessantesten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen. Wie das funktioniert, lesen Sie online in ausgewählten Beiträgen oder im kostenlosen PDF-Magazin.

Thema "Trennen"

Trennen verbindet

Exportweltmeister und Weltmeister im Trennen, das weiß die Welt von Deutschland. Nirgendwo sonst wird so systematisch Abfall getrennt, gesammelt und sortiert, wie hierzulande. Deutschland ist ein ordentliches Land, das Dosenpfand hält das Land sauber. Doch im Trennen von alten Vorstellungen sind die Deutschen schlecht. Wie der Wandel durch das "Trennen" erleichtert wird, lesen Sie im factory-Thema Trennen.

Thema "Selbermachen"

Die Ästhetik des Selbermachens

Häkelaktionen vs. Apple-MacBooks, improvisiert vs. industriell: Wie beeinflusst die Do-it-yourself-Bewegung junge Gestalter und was bedeutet das Selbermachen für den Ästhetikbegriff? Wie sehen ressourcenschonende Designprojekte im Zeitalter des Prosuming aus? Mit Prof. Marion Digel von der Folkwang-Universität der Künste in Essen sprach Ralf Bindel.

Termine

Mai 2016
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            01
02 03 04 05 06 07 08
09 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
 
Termin | 06. September 2016 - 09. September 2016

Welcome to Wuppertal - Making Utopia possible

Das Wuppertal Institut feiert seinen 25. Geburtstag. Mit einem Festakt, zwei Kongressen und einer utopischen Mission.
Lesen

 
© 2016 factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften