News

10.05.2016

Handel 4.0 und Slow-Retail: Nachhaltigkeit braucht beides

Paketbote mit Paketen auf Sackkarre und Schulter

Zehn Prozent der Handelsumsätze werden mittlerweile über Online-Bestellungen generiert, der Einzelhandel folgt bei der Digitalisierung zunehmend dem Industrie 4.0-Modell. Demgegenüber stehen leer stehende Läden in verödenden Innenstädte, aber auch eine neue Slow-Retail-Kultur und Späties und Dorfläden.

Lesen
06.05.2016

Steuern müssen nachhaltig werden

Verkehrszeichen für Fußgänger und Radfahrer

Die Steuereinnahmen sprudeln in Deutschland kräftig. Die jüngste Steuerschätzung des Finanzministeriums verheißt 42,4 Milliarden Euro mehr für Bund, Länder und Kommunen bis 2020. Das lässt Platz für eine zukunftsfähige Steuerreform, mit der sich ökonomische Anreize für einen nachhaltigen Wirtschaftswandel schaffen lassen.

Lesen
04.05.2016

Maßnahmenkatalog für den Klimaschutzplan 2050 vom Umweltbundesamt

Potsdam 1990

Die Bundesregierung erarbeitet bis Juni 2016 den »Klimaschutzplan 2050«.Das Umweltbundesamt (UBA) hat aus diesem Anlass in einem neuen Positionspapier Vorschläge erarbeitet, wie der notwendige und umfassende Transformationsprozesses hin zu einem treibhausgasneutralen Deutschland ausgestaltet werden kann.

Lesen
03.05.2016

Das Ende von TTIP ist nah

Mann hält Schild auf Anti-TTIP-Demo in Hannover mit Aufdruck "Gib TTIP keine Chance"

Die am Montag dieser Woche veröffentlichten internen TTIP-Dokumente bestätigen alle Befürchtungen der Gegner des Handelsabkommens zwischen EU und USA. Selbst rückwirkend könnten Umwelt- und Sozialstandards ausgehebelt werden. Offenbar sollte die EU mehr Autos exportieren können und dafür im Gegenzug höhere Toleranzwerte für Gifte in Nahrungsmitteln und Kosmetika zulassen.

Lesen
29.04.2016

Ab heute lebt Deutschland auf Pump

Heute ist der Earth Overshootday 2016 für Deutschland und die deutsche Bevölkerung hat rechnerisch die natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zustehen. Damit trägt Deutschland ganz erheblich zur weltweiten Übernutzung bei: Würden alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Planeten notwendig, um den Bedarf an Ressourcen zu decken. Der globale Erdüberlastungstag wird im August erwartet.

Lesen
28.04.2016

Die Handelsabkommen CETA UND TTIP gefährden europäische Umwelt- und Verbraucherschutzstandards

Hornlose Rinder, Gen-Lachs sowie gentechnisch veränderte Nahrungspflanzen könnten mit TTIP und CETA auch nach Europa kommen. Denn die umstrittenen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA und Kanada bedrohen die strengen europäischen Regeln zum Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen. Zu diesem Ergebnis kommt der heute von Greenpeace veröffentlichte Report „Wer CETA und TTIP sät, wird Gentechnik ernten“. Er vergleicht die Standards, Regularien und die Bedeutung der Gentechnik in der Landwirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks.

Lesen
27.04.2016

Die Welt zieht in die Städte: Urbanisierung nachhaltig gestalten

Titel der Zusammenfassung des WBGU-Gutachtens 2016 zum UN-Gipfel Habitat III

Wenige Tage nach der Unterzeichnung des Paris Abkommens hat der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein Gutachten vorgelegt, das die ressourcen- und klimarelevanten Auswirkungen der globalen Urbanisierung beschreibt – und Lösungen für ihre Begrenzung vorschlägt.

Lesen
25.04.2016

2015 erstmals mehr als 400 ppm CO2 in der Atmosphäre

Es ist ein trauriger Rekord: Im Jahr 2015 lagen die Konzentrationen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an den beiden Messstationen des Umweltbundesamtes (UBA) auf der Zugspitze und auf dem Schauinsland im Jahresdurchschnitt zum ersten Mal über 400 ppm (parts per million = Teile pro Million). Zum Vergleich: Die CO2-Konzentration aus vorindustrieller Zeit lag bei etwa 280 ppm. Derzeit steigt die Konzentration von CO2 jedes Jahr um weitere zwei ppm an.

Lesen
21.04.2016

Kapitalismus verschärft Klimawandel

Der freie Marktkapitalismus ist ein Kernproblem des Phänomens Klimawandel. Diese Ansicht vertritt Stephen Bradberry, Exekutivdirektor des Alliance Institute in New Orleans. Denn Kapital-Diktate verschärfen negative Auswirkungen von Katastrophen oder ermöglichen diese überhaupt erst, wie er im Rahmen der "Europäischen Toleranzgesprächen 2016" besonders anhand der Beispiele des Hurrikans Katrina und des Öldesasters auf der Deepwater Horizon illustrieren wird. Im Gespräch mit pressetext betont er, dass übertriebene freie Marktwirtschaft und deren Folgen auch für aktuelle Migrationsbewegungen in Richtung Europa mitverantwortlich sind.

Lesen
20.04.2016

Studie: TTIP bringt für Österreichs Landwirtschaft nur Nachteile

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP würde sich negativ auf den Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor in Österreich auswirken und das Bauernhofsterben beschleunigen. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) und der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) zu den Beschäftigungseffekten des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU, die am Mittwoch in Wien präsentiert wurde. 

Lesen
  • drucken
 
© 2019 factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften