• Hohe CO2-Steuer führt zu Verdoppelung des BIP

    Schweden hat seit 1991 eine CO2-Steuer. Dafür wurden die damals schon länger erhobenen Steuern halbiert. Der Steuertarif stieg von 27 Euro pro Tonne CO2 bis auf 120 Euro im Jahr 2019. Verschiedene Industriezweige werden entlastet, Haushalte und Gewerbe relativ hoch besteuert. Dafür sanken die Treibhausgasemissionen um 12 Prozent und das Bruttoinlandsprodukt verdoppelte sich. Mehr dazu im factory-Magazin Steuern.

  • Die Höhe für einen wirksamen CO2-Preis

    Wie hoch sollte der CO2-Preis sein, um die Klimaschutzziele zu erreichen, zu denen sich die Bundesregierung verpflichtet hat? Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim, bekannt als Youtuberin MaiLab fasst die Expertenanalysen dazu zusammen. Mehr dazu im factory-Magazin Steuern.

  • Grüne Mobilität in Europa

    Der Verkehrssektor ist in der EU mit 20 Prozent einer der größten Treiber der Erderhitzung und dessen Emissionen weiterhin steigen. Nach dem Pariser Klimaabkommen sollen die CO2-Emissionen  in der EU in diesem Bereich um 60 Prozent bis 2050 sinken. Wie das wo gelingen kann, zeigt dieser Arte-Beitrag. Mehr dazu im factory-Magazin Steuern.

  • Das mobile Musterdorf

    Sprakebüll im friesischen Norden hat rechnerisch die größte E-Auto-Dichte in Deutschland pro Kopf. Strom aus erneuerbaren Quellen gibt es hier im Überfluss, E-Carsharing soll langfristig eigene Autos ersetzen. Die Sprakebüller haben anders als andere in der Region keine Zukunftssorgen um ein älter werdendes Dorf, weil auch jüngere Menschen hierhin ziehen. Mehr zu Sprakebüll im factory-Magazin Mobilität und im Themenbereich.

  • E-Autos stabilisieren das Netz

    Sie sind diejenigen, die die Energiewende weiter voranbringen können. Denn anders als die meisten Menschen denken, sind Elektroautos mobile Speichersysteme, die das Netz nicht etwa zusammenbrechen lassen, sondern viel eher stabilisieren können. In Hagen melden sich E-Autos im örtlichen Netz als Regelkraftwerke an reduzieren die Notwendigkeit für den Ausbau. Mehr dazu im factory-Magazin Mobilität und online im Themenbereich.

  • Wie ökologisch ist ein E-Auto?

    Gegner der notwendigen E-Mobilität führen gern an, dass der Energie- und Materialaufwand für die Produktion eines Elektroautos wesentlich größer sei, als der für fossil getriebene Fahrzeuge. Tatsächlich hängt die Ökobilanz stark vom verwendeten Strommix für Produktion und Nutzung ab und von der ständig verbesserten Batterietechnologie. So kann ein E-Auto schon ab einigen zehntausend Kilometern ökologischer als ein Benziner oder Diesel sein. Mehr dazu im factory-Magazin Mobilität und im Themenbereich.

     

     

  • Mit Suffizienz und Postwachstum zum Glück

    Die Verbindung zwischen gemeinschaftlichem Lebensglück und dem Nachhaltigkeitsprinzip der Suffizienz, bzw. der Postwachstumsökonomie knüpft hier einer der bekanntesten Wirtschaftswissenschaftler dieser Richtung, Prof. Niko Paech. Zu Postwachstum und Glück gibt es im factory-Magazin Glück-Wunsch auch einen Beitrag von Prof. Marcel Hunecke. Die Möglichkeiten zur Veränderung der wachstumsorientierten Wirtschaftsweise diskutieren verschiedene Autoren im factory-Magazin Wachstum.

  • Zum Glück gehört das Pech dazu

    Schnelle Antworten auf die Frage, was Glück ist. Ob Glück die Abwesenheit von Schmerz ist, wie Epikur definiert, oder es eher so zugeht wie im Fußball: "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu", wie Jürgen Wegmann gern zitiert wird. Wie Glück als Transformationsmotor für die Gesellschaft wirken kann, lesen Sie online oder im factory-Magazin Glück-Wunsch.

News

News | 14. Juli 2020

Lieferkettengesetz: Unternehmen müssen ihre globale Produktion sozial und menschengerecht gestalten

Seit vielen Jahren sind die Arbeits- und Umweltbedingungen in der globalen Lieferketten der Kritik. Nach spektakulären Unfällen und Skandalen setzte die Regierung zunächst auf freiwillige Selbstverpflichtungen. In zwei Befragungsrunden sollte eine Auswahl von Unternehmen zeigen, wie sie Menschenrechte und soziale Mindeststandards in der Produktion einhält. Weil nur wenige Unternehmen ihren Sorgfaltspflichten nachkommen, soll sie ein bis 2021 zu schaffendes Lieferkettengesetz zur Einhaltung verpflichten.

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News | 09. Juli 2020

Zukunftskommission Landwirtschaft: Die Kohlekommission der Agrarwende?

Die intensive Landwirtschaft steht seit langem in der gesellschaftlichen und umweltpolitischen Kritik. Die Proteste der Bauern gegen die Anwendung der EU-Düngemittelverordnung liegen noch nicht lange zurück, der Pestizideinsatz verringert Vogel- und Insektenbestand, jetzt stehen auch die Missstände bei der Tierhaltung im Fokus. Gefördert und überlebensfähig sind zur Zeit nur große Strukturen, die Verbraucherpreise diktiert der Handel. Eine Zukunftskommission soll nun die Aufgabe übernehmen, die Interessen von Erzeugern, Industrie, Verbrauchern und Umweltschutz unter den Augen der Wissenschaft zu einer zukunftsfähigen Agrarwende zusammen zu bringen. Nach der Kohlekommission kommt nun die Agrarkommission.

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News | 03. Juli 2020

Bundestag beschließt Gesetze zum Kohleausstieg bis 2038: Für Pariser Klimaziele wäre ein Ende bis 2030 nötig

Nach jahrelangem Streit hat das Parlament den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverbrennung und die Strukturförderung der Braunkohleregionen beschlossen. 40 Milliarden Euro sollen diese erhalten, 4,36 Milliarden die Kohlekonzerne, die Tagebaue und Kraftwerke noch weitere 18 Jahre betreiben können. Gemessen am deutschen Emissionsbudget müsste der Ausstieg jedoch spätestens bis 2030 abgeschlossen sein, um die Erderwärmung nicht weiter anzutreiben, sagt die Klimawissenschaft.

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News | 29. Juni 2020

EU-Handelsabkommen Mercosur soll Fleischimporte und Automobilexporte verstärken, Menschenrechte aber nicht berücksichtigen

Sechzig zivilgesellschaftliche und umweltpolitische Organisationen haben heute zum Stop des Mercosur-Abkommens mit den größten südamerikanischen Staaten aufgerufen, weil es zu mehr Fleischproduktion und Abholzung von mehr Regenwaldflächen führe. Im Gegenzug sollen die europäische Automobilindustrie mehr Fahrzeuge absetzen können. Die Bundesregierung will das Abkommen in der EU-Präsidentschaft 2020 voranbringen.

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News | 25. Juni 2020

Nachhaltige Lösungen für die urbane Logistik: Lastenräder, Mikrodepots und urbane Produktion

Wenn die Verkehrswende in den Städten gelingen soll, muss auch der Lieferverkehr umweltfreundlicher werden. Zudem boomt der Online-Handel und hat durch die Coronakrise einen weiteren Schub erhalten. Dreihundert Expert*innen haben Logistik und Mobilität in der Stadt von morgen untersucht und sind anhand bereits praktizierter Lösungen und einem in vielen Städten stattfindenden "Copenhagenizing" zu einem Best-Practice-Szenario einer nachhaltigen Stadtlogistik gekommen. Technische Lösungen spielen dabei eine geringere Rolle, Cargobikes, Sharing und Urban Production dagegen die größere.

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Weitere aktuelle Meldungen

Themen

Thema Digitalisierung

Der digitale Wandel

Mit Begriffen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Internet der Dinge sind viele Hoffnungen auf eine komfortablere, umwelt- und klimagerechte Zukunft verknüpft – aber auch Ängste einer geringeren Kontrolle, Jobverlusten und Reboundeffekten durch höheren Ressourcenverbrauch. Denn einerseits treibt die Digitalisierung die vielen notwendigen Wenden wie die Energie-, die Mobilitäts- oder die Ernährungswende weiter voran, andererseits kann sie den Ressourcenverbrauch auch beschleunigen, wenn ihrer Rahmenbedingungen nicht ökologisch-sozial gestaltet werden. Warum das so sein muss, zeigt das factory-Magazin Digitalisierung und online der entsprechende Themenbereich.

Thema Bauen

Besser bauen als bisher

Bauen und Wohnen verbraucht die meisten Ressourcen in Deutschland. Dabei ist Ressourceneffizienz inzwischen in nahezu sämtlichen Produktionsbereichen Thema. Nur im Sektor Bau sinkt der Primärenergiebedarf trotz innovativer Produkte kaum. Wie ein Bauwandel zu mehr Ressourcen- und Klimaschutz führen kann, zeigt das factory-Magazin Besser bauen und online der entsprechende Themenbereich.

Thema Circular Economy

Eine Wirtschaft im Kreislauf

Sie könnte ein Hit werden – oder ist sie ein Hype? Die Circular Economy ist das Konzept einer Wirtschaft, in der alle Ressourcen im Kreislauf geführt werden, Rohstoffe und Energie keine Mangelware sind und Abfall gar nicht erst entsteht – und die damit nahezu klimaneutral wird. Das factory-Magazin Circular Economy untersucht, was dran ist am zirkulären Wirtschaftsmodell. Mehr dazu auch online im gleichnamigen Themenbereich.

Thema Utopien

Utopisches Denken ist kreativ

Die Große Transformation in diesem Jahrhundert enthält viele Herausforderungen: von Energieversorgung über Klimawandel, Landwirtschaft, Produktion, Urbanisierung, Gesundheit, Migration bis Bildung. Die Liste scheint unendlich, doch für all das gibt es bereits nachhaltige, gerechte Lösungen. Für die Realisierung brauchen wir jedoch eine neue Lust am utopischen Denken. Wir brauchen Bilder lebenswerter Zukünfte, in die sich Menschen hineinversetzen können, die ihnen Mut auf eine ungewisse, aber gerechtere Zukunft machen. Denn das zeigt sich: Überall dort, wo diese Bilder entstehen, realisieren sich auch konkrete Utopien und kreative Lösungen. Mehr dazu im factory-Magazin Utopien und online im Themenbereich.

Thema "Handeln"

Die Macht ist unser

Die Dienste von Google, Facebook und Co. sind effizient und kostenlos. Im Netz kommt kaum jemand an ihnen vorbei, der im Netzwerk arbeiten oder Beziehungen pflegen will. Weil die Anbieter Daten sammeln und ihre Algorithmen unsere Handlungsmöglichkeiten bestimmen, stehen sie in der Kritik. Möglicherweise sieht die politisch-ökologische Seite von Big Data ganz anders aus, fragt Andres Friedrichsmeier in Möge die Macht mit uns sein im factory-Magazin Handeln.

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