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    Freitag, 27. Februar 2015

    Mit dem Kostenargument zu mehr Ressourceneffizienz

    Material- und Energiekosten zu sparen ist für die meisten Unternehmen der Grund, sich mit Ressourceneffizienz zu beschäftigen. Daraus kann aber eine neue Unternehmenskultur entstehen, die die Produkte generell ökologischer werden lässt, wie das Effizienz Forum Wirtschaft zeigt.

    Zum zweiten Mal findet es bereits statt, das Effizienz Forum Wirtschaft. Veranstaltet wird es am 4. März 2015 von den bekanntesten Effizienz-Propheten in NRW, der Effizienz-Agentur NRW (EFA), der EnergieAgentur.NRW (EA) und dem VDI. Weitere, die den Effizienzgedanken ebenfalls seit langem Unternehmen schmackhaft machen sind Mitveranstalter, wie die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Borken, der Kreis Borken und die Wirtschaftsförderung Bocholt. Auch die Handwerkskammer Münster und die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die NRW.Bank unterstützen die Veranstaltung. Ort des Forums ist der neue Campus der Westfälischen Hochschule in Bocholt.

    Die Schwerpunktthemen des diesjährigen Effizienz Forum Wirtschaft sind unter anderem Energie- und Materialeffizienz, Prozesswasser, Produktmanagement sowie Fördermöglichkeiten. Neben den Vorträgen laden Thementische und eine Infolandschaft zu regen Diskussionen ein und bieten spannende Einblicke in die Zukunft der Ressourceneffizienz.

    Nach einer Podiumsdiskussion mit u.a. Umweltminster Johannes Remmel geht es in den Vorträgen um die Optimierung von Energie- und Wassermanagement in Betrieben, aber auch wie in "Green Means" um umweltgerechte Produktentwicklung von Beginn an und mit dem Blick auf Ressourceneinkauf, Lieferketten, Investitionen und Vertrieb. Auf die Chancen für mehr Ressourceneffizienz durch interregionale Zusammenarbeit verweist ein Vortrag über das Interreg-Projekt im Münsterland, wie Ressourceneffizienz in der Wertschöpfungskette gelingt, zeigt Christian Lehmann vom Wuppertaler Kabelhersteller Muckenhaupt und Nusselt. Darüberhinaus geht es um die Potenziale der vernachlässigten Kraft-Wärme-Kopplung für Unternehmen, den Cradle-to-Cradle-Ansatz, öffentliche Förderprogramme und vieles mehr. Im reichhaltigen Programm ist für den Laien bis zum Spezialisten der Effizienz alles zu finden.

    Wenn auch der attraktivste Grund für die Ressourceneffizienz die Senkung der Kosten ist – immerhin sind die Materialkosten  mit durchschnittlich 43 Prozent auch weiterhin der größte Kostenfaktor im produzierenden Gewerbe – so werden dadurch die Dimensionen in Richtung Wandel mit Investitionen in ökologische  Produktentwicklung, Cradle-to-Cradle und ressourcenleichte Produkte und Dienstleistungen sichtbar. Schließlich bietet auch das durchschnittliche Einsparpotenzial pro Jahr und Unternehmen von ca. 200.000 Euro (Deutsche Materialeffizienzagentur) eine gute Grundlage für den Umbau.

    Impulse und Anregungen, wie Kosten reduziert werden können, wer bei Effizienzmaßnahmen inhaltlich unterstützen kann und welche Methoden zur Verfügung stehen, werden beim Effizienz Forum Wirtschaft auf jeden Fall zu holen sein. Mehr zum Veranstaltungsprogramm sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf www.effizienz-forum-wirtschaft.de



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