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    Donnerstag, 14. Februar 2013

    Gute Produkte sind nachhaltig

    Was sind gute Produkte, was falsche? Die Frage der politischen Korrektheit von Produkten lässt sich nur bei Betrachtung mehrerer Kriterien beachten. Eine Messe in Bochum will gute, nachhaltige Produkte aussstellen - und den Dialog darüber führen.

    Gut. Die Messe. So nennen die Veranstalter Ihr Programm in der Jahrhunderthalle Bochum. Vom 5. bis 7. April 2013 haben Besucher die Möglichkeit, ökologisch und sozial gerecht hergestellt Produkte in dem riesigen Industriedenkmal zu bewundern, zu erwerben und darüber zu diskutieren.

    "2013 - der Beginn des nachhaltigen Design" ist der Start des Dialog N! 2013 betitelt. Mit ihm wollen die Macher der Messe, die aus dem Designbereich kommen, die Diskussion um die Frage nach dem "Guten Produkt" verstärken. Neben der zentralen Ausstellung von Produkten aus sozialen Werkstätten wird es beim Dialog N! 2013 um Design, Fairtrade-Projekte, Hochschulen, Netzwerke, Slowretail und LOHAS gehen.

    Während ein bekannter Anbieter aus der Region, ebenfalls ansässig in einem Industriedenkmal in Waltrop, mit dem Slogan "Es gibt sie noch, die guten Dinge" erfolgreich für sein Katalogprogramm wirbt und damit vor allem Produkte von längst vergessenen Manufakturen wiederbelebt, wollen die Designer und Wissenschaftler die gegenwärtigen Bedingungen nachhaltigen Produzierens und Konsumierens von neuen Produkten und Designentwicklungen diskutieren.

    Dabei geht es ihnen ebenfalls um "gute, alte" handwerkliche Qualität und hohe Funktionalität und damit lange Lebensdauer, das Ganze jedoch verbunden mit den Erkenntnissen aus Design-, Marketing- und Produktforschung. Im Angebot des Dialog N! stehen Workshops der Sustainable Summer School Designwalks sein, die von den Initiatoren Bergische Universität Wuppertal, Aalto University Helsinki, Folkwang Universität Essen, ecosign Köln, Hochschule Luzern und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie zusammen gestellt werden.

    Auf der Creative Stage präsentieren am 5. April Designer dann in multimedialen Vorträgen ihre aktuellen und hoffentlich unkonventionellen Ideen guter, nachhaltiger Produkte. Mit der lokalen, kreativen Community wird das Ganze über "showcases" in Lokalen im benachbarten Kreativviertel Ehrenfeld verbunden. Außerdem stellt das Dialog-N-Programm ausgewählte Projekte von Schulen vor, die unter dem Motto "Nachhaltigkeit macht Schule" entstanden sind.

    Für die guten Produkte, entstanden für die nachhaltige Nutzung unter nachhaltigen Bedingungen, gibt es auch einen Preis, der ebenfalls auf der Messe Gut vergeben wird.



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    Kommentare

    16. Februar 2013 um 19:02 Uhr | Michael Ziegert

    Der Vollständigkeit halber: Und es gibt auch im Dialog N eine Ausstellung über Werkstätten für Menschen mit Behinderung mit dem Titel "wertstätten", organisiert von entia.de


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