Ausgabe 03/2005: Materialeffizienz

Editorial: Weniger ist mehr

Was die Verbraucher im Moment am steigenden Benzinpreis merken, bildet für Unternehmen schon länger eine neue Herausforderung: Die Rohstoffpreise steigen. Und die Experten sind sich weitgehend einig, dass dies so bleiben wird. Insofern ist es nahe liegend, dass 94 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmer als ein Element, um die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens zu verbessern, das Stichwort „Effizienzsteigerung“ nennen …

Thema

Materialeffizienz als Erfolgsfaktor

Zwar senken die Unternehmen beständig den Materialdurchsatz, doch sind nach wie vor erhebliche Potenziale für einen effizienteren Materialeinsatz nicht erschlossen. Die konsequente Steigerung der Ressourcenproduktivität würde Arbeitsplätze schaffen, Unternehmenskosten senken und nicht zuletzt den Staatsfinanzen zugute kommen …

Impulsprogramm für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit

Das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Österreichs unterstützt Unternehmen, die den Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise einschlagen wollen. Das Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften initiiert und fördert richtungsweisende Forschungs- und

Entwicklungsarbeiten und deren Umsetzung …

Materialeffizienzprogramm für Deutschland

Mittlerweile wird es in konkrete Politik umgesetzt: das Programm zur Förderung der Materialeffizienz. Das Design dazu hat das Wuppertal Institut gemeinsam mit Arthur D. Little und dem Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung entworfen. Auftraggeber war das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit …

Unternehmerischen Ehrgeiz wecken

Um wie viel gewinnbringender ein effizienter Materialeinsatz sein kann, ist vielen Unternehmern immer noch unbekannt. Die öffentliche Hand kann sie unterstützen und ihnen den nötigen Wissensimpuls geben. Dass dabei mehr erforderlich ist als ausreichende Fördermittel, zeigt die Arbeit der Effizienz-Agentur NRW …

Ressourceneffizienz: NRW geht voran

Schon bevor der effiziente Einsatz von Rohstoffen und Energie in der Bundespolitik in konkreten Maßnahmen Niederschlag gefunden hat, ist Nordrhein-Westfalen als Bundesland aktiv geworden. Ernst-Christoph Stolper, Abteilungsleiter Grundsatzfragen, Planung und Koordinierung im NRW-Umweltministerium, erläutert im Gespräch mit Gerhard Kaminski das Konzept …

Einkaufen mit dem kleinen ökologischen Rucksack

Wer seinen Einkauf am Ressourcenverbrauch einer Ware orientieren will, bekommt dazu bisher kaum Informationen. Eine Kennzeichnung könnte Abhilfe schaffen. Sie sollte das Grundprinzip der erfolgreich eingeführten Energieeffizienzklassen für Kühlschränke und andere „Weiße Ware“ aufnehmen …

Technologieinformationen für Unternehmen

Internetplattformen bieten Unternehmen gute Möglichkeiten, sich über ökoeffiziente Technologien zu informieren. Diese Übersicht soll bei der Suche nach speziellen Technologien helfen …

 

Ressourceneffizienz am Bau ist planbar

Sollen Neubau- und Sanierung ressourceneffizient sein, müssen Umweltaspekte schon bei der Planung der Maßnahmen berücksichtigt werden. Das mipsHAUS-Institut setzt das bewährte MIPS-Konzept im Bau- und Sanierungsalltag um …

Mehr Wertschöpfung aus weniger Material und Energie - Standpunkt von Josef Göppel

Wie können wir mit 20 Prozent des heutigen Energie- und Ressourcenverbrauchs gleich gut oder vielleicht sogar besser leben? Diese Frage wird die zentrale Herausforderung der Zukunft sein …

Projekte und Konzepte

Ressourcenkostenrechnung: Freiräume für strategische Entwicklung

Produzierende Unternehmen bemühen sich seit jeher aus Kostengründen um einen sparsamen Rohstoffeinsatz. Mit der Ressourcenkostenrechnung (RKR®) können sie Kostentreiber identifizieren und Verbesserungsvorschläge bewerten …

 

Ressourceneffizienz im finnischen Transportsystem

Finnland belegt Spitzenplätze beim Nachhaltigkeitsindex und PISA – und im Ressourcenverbrauch. 100 Tonnen jährlich verbrauchen die Finnen pro Kopf. Mit vielfältigen Aktivitäten soll nun der Verbrauch reduziert werden. Das Forschungsprojekt FIN-MIPS Transport setzt im Transportsektor an …

Nachhaltiges Wirtschaften im Handwerk

Eigentlich sind Handwerksbetriebe für zukunftsfähiges Wirtschaften gut aufgestellt: Regional aktiv, überschaubare Struktur, engagierte Führung. Dennoch gehen immer mehr Arbeitsplätze verloren. Mit einem Beratungs- und Qualifizierungskonzept für Nachhaltiges Wirtschaften will ein Projekt das Handwerk fit für die Zukunft machen…

 

Ressourceneffizienzrechnung mit care

Ressourceneffizient ist, mit einer Einheit Ressourcen maximalen Wohlstand zu schaffen. Mit der computergestützten Ressourceneffizienz-Rechnung care können Unternehmen kosten- und umweltoptimale nachhaltige Produkte schaffen …

Nachhaltigkeitsberichte: Glaubwürdigkeit neu beleuchtet

Während im angloamerikanischen Raum die Testierung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten relativ weit verbreitet ist, konnte sich diese Form der externen Prüfung in Deutschland bislang nicht durchsetzen. Wiederholt wird jedoch gefordert, diese einzuführen. Als Testierer werden neben Wirtschaftsprüfern auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) genannt …

Stakeholderdialog: Neue Form der Compliance

Wie nie zuvor stehen große Unternehmen unter öffentlicher Beobachtung: Medien, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), aber auch die Politik, achten verstärkt darauf, wie Unternehmen ihre Vorstände entlohnen, wie sie Personalabbau gestalten, ob sie den Umweltschutz auch fern der Heimat ernst nehmen oder wie sie mit ihren Zulieferern umgehen …

Unternehmen

Wir müssen unserer Verantwortung gerecht werden

Ein Unternehmen kann auf lange Sicht nur erfolgreich sein, wenn es auch seine soziale Verantwortung wahrnimmt, sagt Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser Gruppe, im Gespräch mit Ralf Bindel. Mit Messtechnik für die industrielle Verfahrenstechnik weltbekannt, behauptet sich das Unternehmen mit zahlreichen Innovationen und hohen Qualitätsansprüchen – und durch Übernahme nachhaltiger Verantwortung …

Hundertwasser und ein nachhaltiger Tourismus

Wellness- und Gesundheitstourismus unter Beachtung des Nachhaltigkeitsgedankens, die Rogner-Gruppe hat dieses Konzept im Südosten Österreichs verwirklicht. Worauf dabei geachtet wurde, erläutert der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht für das Rogner-Bad Blumau …

Jowat rechnet mit Ressourcen

Hochwertige Klebstoffe für die Industrie sind das Geschäft des future-Mitgliedsunternehmens Jowat AG. Der Pionier in Sachen Umwelt und Management hat die Ressourcenkostenrechnung der EFA eingesetzt und weiter entwickelt …

Von Ökoprofit zum Nachhaltigen Wirtschaften

PAGO, international aufgestellter Hersteller von Fruchtsäften hat seine Produktionsabläufe auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft. Am Stammsitz des Unternehmens in der Stadt Klagenfurt hatte man zuvor erste Einsparpotenziale im Rahmen eines Ökoprofit-Projekts erschlossen …

Anlagenbau für Biogasnutzung

Der Markt der erneuerbaren Energien wächst. Mit Strom und Wärme aus Biogas tragen weltweit immer mehr Landwirte dazu bei. Das future-Mitgliedsunternehmen BIOGAS NORD baut 2005 viermal mehr Anlagen als 2004 – mit inzwischen viermal so viel Mitarbeitern …

Die Nachhaltigkeitsmanagerinnen: Anne-Catrin Schürer und Birgit Große

Umweltfreundliche Alternativen zu entwickeln, gehört hier zum Alltag. Das Konzept der CB Chemie und Biotechnologie GmbH in Gütersloh beruht darauf, umweltgerechte Alternativprodukte zu den in der Metallindustrie üblichen Reinigungsmitteln anbieten, die auf Chlorkohlenwasserstoffen (CKW) aufbauen …

Die Herausgeber berichten

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

"Auf Kurs in die Zukunft" startet

Eventkultur per Mausklick

Konzept für einen nationalen Energiespar-Fonds

 

Effizienz-Agentur NRW

EFA erhälz Umwweltpreis aus Japan

PIUS internet-Portal überzeugt

future e.V. – Umweltinitiative von Unternehme(r)n

Multistakeholderworkshops zu CSR

Testate für Nachhaltigkeitsberichte

Geschenkt: be.st-Kalender 2006

Workshops zuSustainable Excellence

Treffen im ATZ-Entwicklungszentrum

Service

Buchbesprechungen:

Wie nachhaltig Innovationen sind

Wie verbreitet Nachhaltigkeit ist