Atlas der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit kann Spaß machen. Das merkt man dem sperrigen Begriff nicht unbedingt auf den ersten Blick an. Aber es geht ja auch um Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit, was zählt da die Liebe auf den ersten Blick?
Immerhin ist der Begriff jetzt seit rund zwanzig Jahren in der politischen Diskussion. Gesetzgeber, politische Gremien, aber auch Kommunen, Unternehmen und verschiedene Verbände und Institutionen bemühen sich, ihn im Alltag mit Leben zu füllen. Sie leisten in ihren Kompetenzbereichen Beiträge, die zu konkreten Projekten, Produkten und Maßnahmen führen, zum Bau besonders energiesparender Häuser, zum Anbau gesunder Lebensmittel oder auch zu städtischen Bussystemen, die umweltfreundliche Busse einsetzen und effizient organsiert sind. Anhand solcher „Orte“ wird praktisch erfahrbar, was Nachhaltigkeit heißt. Fachkundige Abhandlungen über Baubiologie und Energie sparendes Bauen zu lesen, ist wichtig und nützlich, aber ein Passivhaus zu besichtigen macht Nachhaltigkeit ungleich besser verstehbar. Nachhaltigkeit im Wortsinn zu „begreifen“, ist in Deutschland bereits an vielen Orten möglich. factorY hat eine Auswahl getroffen und beginnt in dieser Ausgabe mit Ihrer Präsentation.
Nachhaltigkeit erleben. „Orte der Nachhaltigkeit“, das werden Unternehmen, Institutionen, Museen, Ausstellungen und andere Ziele sein, die Nachhaltigkeit zum Anfassen bieten. Dabei werden wir diese nach Themenbereichen sortieren. So wird es um Nachhaltigkeit im Bereich „Bauen und Wohnen“ gehen, um „Nachhaltig produzierte Lebensmittel“, um „Wissenschaft und Nachhaltigkeit“ und viele andere Stationen.
Hinweise erwünscht. In diesem Heft beginnen wir mit „Orten für nachhaltige Mobilität“. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird auf den factorY-Internetseiten laufend weitergeführt und ergänzt www.factory-magazin.de. Anregungen dazu, Hinweise zu weiteren Stationen für die Nachhaltigkeitsreise durch Deutschland, nimmt die Redaktion gern entgegen: atlas@factory-magazin.de.
